Selten hat eine Blogparade so sehr einen Nerv bei mir getroffen wie #DubistDemokratie von der lieben Petra und Bea. Seit einigen Monaten bin ich eine der Wenigen, die gegen sehr vorurteilsbehaftete, engstirnige Postings alter Bekannter auf Facebook gegen hält. Immer wieder in den Diskurs geht, hinterfragt, zum Denken anregt und platte Aussagen nach dem Gieskannensystem nicht so stehen lassen will. Oft ist es sehr mühsam, fast ermüdend. Aufhören kann und will ich damit dennoch nicht!

#DubistDemokratie – Du hast die Wahl!

Gerade gesellschaftspolitisch waren die letzten beiden Jahre sehr aufwühlend für uns. Die große Flüchtlingswelle und die daraus entstandenen Fragen, Brennpunkte und Aufgaben sorgten bei vielen von uns für Unsicherheit. Auch unsere Kinder erlebten diese Phase sehr bewusst, hatten viele Fragen und wollten diese von uns Eltern beantwortet haben.

In dieser Zeit habe ich angefangen, mich in unserem örtlichen Helferkreis zu engagieren. Ich erstellte und organisiere zusammen mit einem tollen Team die Webseite des Vereins. Nicht viel – aber eben der Teil, den ich leisten kann im Rahmen meiner Möglichkeiten als berufstätige Mutter. Dies tue ich nicht nur aus reiner Selbstlosigkeit, sondern weil ich meinen Kindern auch hier ein Vorbild sein möchte.

Seit vielen Jahren bin ich Mitglied der SPD – und auch wenn ich heute nicht mehr so aktiv bin wie vor vier Jahren, als ich sogar für den Gemeinderat kandidierte – so ist es mir dennoch wichtig auch hier meinen Beitrag zu unserer demokratischen Gesellschaft zu leisten.

Ich will machen – nicht meckern

Wenn mich etwas stört, dann versuche ich dies zu ändern. So lebten mir dies meine Eltern vor und so möchte ich es meinen Kindern vorleben! Wir sind die, die ihr Glück in der Hand haben. Sowohl privat, als auch gesellschaftlich, wie politisch. Ob und was sich in unserer Gesellschaft in den nächsten Jahren bewegt, liegt in unseren Händen. An unserem Denken und Handeln.

Wir leben in einer Demokratie die uns die Freiheit gibt unsere Meinung zu äußern und für diese friedlich einzutreten. Dies sollten wir nutzen!

Immer öfter erlebe ich aber, dass wir darin verfallen uns über Dinge mit denen wir unzufrieden sind zwar zu beschweren, aber nicht bereit sind an genau diesen etwas durch Eigeninitiative zu ändern. Persönlicher Einsatz Fehlanzeige!

Doch wie lange kann so was gut gehen? Sollten uns nicht die „Afd Trotzwähler“ der letzten Landtagswahlen Warnung genug sein um aufzuwachen und zu realisieren, dass sich durch ausschließliches Beschweren und Trotz nichts ändert?

Was ist das für ein Zeichen an unsere Kinder, wenn wir ihnen solch ein Verhalten vorleben? Und wo genau wird dies enden? Wollen wir  die demokratischen Werte nicht auch für unsere Kinder erhalten und ihnen die bestmögliche Ausgangslage für ihre Zukunft ermöglichen?

#DubistDemokratie – werdet aktiv

Das liegt mir wirklich am Herzen – nicht für mich – sondern für unsere Kinder. Ich wünsche mir für sie eine Zukunft, in der es endlich egal ist, ob Du eine Frau oder ein Mann bist bei der Vergabe eines Jobs. In der sie sich nicht von befristetem Vertrag zu befristetem Vertrag hangeln müssen. Eine Zukunft, in der sie mit eigentlich noch vermeidbaren Umweltschäden leben müssen nur weil wir im „Ich kann eh nichts machen“ Modus waren. Ich wünsche mir, dass meine Kinder sich auch weiterhin frei äußern können, sich demokratisch einbringen können und aktiv einbringen.

Ob dies gelingt, liegt in unseren Händen! Indem wir zu Wahlen gehen. Indem wir uns einbringen. Indem wir uns äußern. Indem wir Dinge ändern. Heute für morgen!

 

Zum Weiterlesen bei StadtLandMama entdeckt:

Politische Grundsätze: Wie groß unsere Verantwortung als Eltern ist

 

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