Selbstzweifel – mein Kampf mit mir selbst

Selbstzweifel – mein Kampf mit mir selbst

Reicht das? Habe ich mich wirklich genug bemüht? Hätte ich nicht besser sein können? Fragen, die ich mir immer und immer wieder stelle. Selbstzweifel, die immer und immer wieder mein Herz und meinen Kopf durchbohren, mich traurig machen, mir das Gefühl von Enttäuschung vermitteln. Immer öfter liegen diese Zweifel an mir selbst wie eine schwere Last auf meinen Schultern. Bin ich eine gute Mutter? Eine gute Ehefrau? Eine gute Tochter, Schwester und Freundin? Habe ich beruflich wirklich alles gegeben? Und im Sport – könnte ich nicht mehr trainieren, wenn ich mich nur wirklich anstrengen würde?

 

Selbstzweifel: Ich bin selbst mein größter Feind

 

Ok – Hand aufs Herz. Lohnt sich das wirklich mit den Selbstzweifeln? Mit dem Hadern an sich selbst und der Kritik am eigenen Handeln? Sollte ich mich selbst nicht viel lieber feiern für das was ich täglich schaffe, als dafür was ich nicht erreiche? Warum mache ich mir das Leben selbst so schwer? Das ist doch eigentlich doof.

Oder ist es absolut richtig sich selbst zu hinterfragen? Schließlich bin ich ja diejenige, die sich selbst am besten kennt. Wer traut sich denn wirklich mir ehrliches Feedback zu geben, wenn ich es selbst nicht tue.

 

Am Ende hatte ich Selbstzweifel an meinen Selbstzweifeln!

 

Genau in diesem Gefühl zwischen Selbstkritik und dem Gefühl von Müdigkeit und Enttäuschung postete ich einen Tweet. Und die Reaktionen waren erstaunlich. Besonders ein Reply hat mich besonders berührt.

 


Hat Jess recht? Ist die Fähigkeit kritisch mit sich selbst zu sein am Ende etwas Gutes? Auch wenn es im ersten Moment nicht so aussehen mag? Habe ich vielleicht gar keine Selbstzweifel sondern bin vielmehr ein sich selbst reflektierender Mensch? Ich liess diesen Gedanken sacken und ging aufgewühlt und nachdenklich ins Bett.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, fühlte ich mich schon viel besser. Ich hatte das erste Mal seit Langem das Gefühl, dass es ok ist Selbstzweifel zu haben und gleichzeitig dennoch zufrieden mit seiner eigenen Leistung zu sein. Vielleicht muss das eine das andere gar nicht ausschließen? Vielleicht kann ich lernen mich selbst zu reflektieren, ohne mir dabei den Stempel des Zweifelns und Versagens aufzudrücken? Ich beschloss diesem Ansatz eine echte Chance zu geben.

 

Oft reicht ein kleiner Funken für ein Feuerwerk

 

Als ich am Nachmittag meine Tochter aus der Kita holte, kam sie mir schon auf dem Gang schlechtgelaunt entgegengelaufen. Nichts konnte ich ihr recht machen. Die Klamotten waren nicht die Richtigen, keine Freundin hatte an dem Nachmittag Zeit mir ihr zu spielen und außerdem wollte sie noch gar nicht abgeholt werden. Ich hingegen war unglaublich müde von einem sehr anstrengenden Wochenende, hatte den Kopf voll mit Themen rund um meinen Job und war eigentlich eh schon viel zu spät dran, da ich nach dem Kindergarten noch in den Hort fahren musste.

 

Selbstzweifel was tun?

 

Es kam wie es kommen musste – die Situation eskalierte. Meine Tochter schrie rum. Ich schrie zurück. Es war nicht schön – weder für sie, noch für mich. Als wir endlich im Auto saßen, fühlte ich mich direkt wieder schlecht. Hätte ich nicht geduldiger sein kmüssen? Muss ich in Momenten in denen ich mit meinen Kindern zusammen bin nicht 100% meiner Aufmerksamkeit ihnen widmen? Wäre die Situation nicht so eskaliert, wenn ich mich nur besser im Griff gehabt hätte? Muss das eine gute Mutter nicht können!?!

 

Ein kurzes Innehalten genügt manchmal

 

Ich dachte an Jess und ihre Worte und begann mit meiner Tochter zu sprechen. Ich entschuldigte mich bei ihr für meine Ungeduld und erklärte ihr, dass auch wir Eltern nicht immer alles richtig machen. Wir sprachen darüber, wie wichtig es ist, ehrlich zueinander zu sein und Fehler auch mal einzugestehen. Es war ein gutes Gespräch! Und es tat gut, meiner Tochter so offen und ehrlich gegenüberzutreten

Den Rest des Weges sagen wir gemeinsam „Bibi und Tina“ und erzählten uns Geschichten. Wir hatten richtig viel Spaß und genossen unsere gemeinsame Zeit. Ihr Groll und ihre Wut, die sie mir beim Abholen im Kindergarten entgegengebracht hatte und auch meine harte Kritik an mir selbst waren kaum noch spürbar und wurden verdrängt von Lachen und Liebe.

 

Es geht nicht vorbei – aber ich werde besser

 

Dieser und viele weitere kleine und große Momente in den letzten Tagen haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, die Großzügigkeit die ich anderen Menschen entgegenbringe auch mir selbst zu teil werden zu lassen. Ich spüre, wie ich es immer mehr schaffe zwar kritisch und reflektiert mit mir selbst zu sein – aber dabei mir gegenüber immer noch genug Respekt und Wertschätzung zu üben.

Es ist ok selbstkritisch zu sein – solange es mich weiter bringt und nicht blockiert.

Das Annehmen dieser Eigenschaft und Bewerten als etwas Positives – das Annehmen meiner selbst so wie ich bin – es hilft mir dabei ein zufriedenerer Mensch zu werden. Dass dies kein leichter Weg ist – und die Sache mit der Selbstkritik nur ein Puzzelteil von vielen ist das ist mir klar.

Doch da ich gelernt habe auch mal einen anderen Blickwinkel zuzulassen und mich selbst wertzuschätzen hilft mir dabei darin immer besser zu werden.

 

Nicht umsonst ist einer meiner liebsten Sprüche:

 

Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Reinhold Niebuhr
amerikanischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler
* 21.06.1892, † 01.06.1971

 

 

 

 

 

 

 

 

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Warum Sport und abnehmen für mich nicht mehr zusammengehören

Warum Sport und abnehmen für mich nicht mehr zusammengehören

Viele Jahre standen Sport und abnehmen in engem Zusammenhang zueinander. Wenn ich meine Laufschuhe anzog, tat ich dies um Gewicht zu verlieren oder mein Körpergewicht zumindest zu halten. Spaß machte mir der Sport so die meiste Zeit nicht. Dabei war ich in meiner Jugend Leistungssportlerin. Eine Judoka und Sport war mein Leben und meine große Liebe und Leidenschaft. Doch irgendwann, als mein Körper sich nach der Geburt meiner Kinder verändert hatte, habe ich diese Liebe verloren.

 

Sport und abnehmen – gehören bei mir nicht mehr zusammen

 

In den letzten drei Jahren habe ich es geschafft mir genau diese Liebe wieder zurück zu holen. Stück für Stück. Ich habe sie mir erlaufen, erradelt und erschwommen. Mit der Anmeldung zu meinem ersten Triathlon tauschte ich das Ziel meiner sportlichen Leistungen einfach aus. Aus Gewichtsverlust wurde der Zieleinlauf mit meinen Kindern. Das Adrenalin und die Endorphine die damals durch meinen Körper schossen waren unglaublich!

 

Zieleinlauf Wörthsee Triathlon

 

Der stolze Blick meiner Kinder – das Gefühl, dass mein Körper viel mehr ist als nur eine Hülle die außen schön sein soll – das ist geblieben – auch Tage nachdem ich im Ziel war.

 

Mein Körper ist mein Körper
Sport ist Sport

 

Ich habe gelernt, dass mein Körper stark und leistungsfähig ist – auch wenn hier und da vielleicht ein paar Speckröllchen sind, die mich stören. Mein Körper hat drei Kinder geboren, mich durch einen Triathlon und einen Halbmarathon getragen. All das, obwohl ich keinen Sixpack habe und auch die böse Cellulitis ein Gast auf meinem Hintern ist.  Denn das Eine hat einfach nichts mit dem Anderen zu tun. Das habe ich in den letzten Jahren gelernt.

Spaß sollte im Vordergrund stehen!

Als ich vor einigen Tagen das Video der lieben Louise von FitTrio gesehen habe musset ich schmunzeln – denn es ist befreiend und beruhigend zugleich zu sehen, dass die Realität einfach anders ist als bearbeitete Magazin und Instagram Bilder! Sie strahlt für mich mit Ihrem Kanal genau das aus, worum es mir auch mit diesem Beitrag geht. Dass wir lernen unseren Körper anders wahr zu nehmen! Dass wir lernen, dass Sport etwas wunderbares ist und Spaß macht und dass es darum geht dass wir glücklich sind. Und nicht um den Zusammenhang „Sport und Abnehmen“!

 


Wenn ich heute ins Fitnessstudio gehe oder meine Laufschuhe anziehe, tue ich dies um den Sport zu genießen, meinen Körper zu spüren und ein sportliches Ziel zu erreichen. Es gibt immer noch Tage, da gefällt mir mein Spiegelbild nicht. Tage an denen ich mich dick fühle, die Zahl auf der Waage mir nicht gefällt und die Hose nicht so sitzt wie sie soll.
Aber ich habe gelernt, die Verknüpfung zwischen Sport und dem Abnehmen zu lösen und ihn damit von seinen negativen Fesseln befreit.

Heute macht mir Sport einfach nur Spaß – und das ist wunderbar.

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Selbstzweifel als Mutter und Frau – vom Loslassen und frei Fühlen

Selbstzweifel als Mutter und Frau – vom Loslassen und frei Fühlen

Ich habe in den letzten Tagen einige Artikel gelesen, die mich sehr zum Nachdenken und Reflektieren gebracht haben. Da war  zum einen der Artikel von Hauptstadtgoere, die fragt: „Ist es Dir wichtig, was andere über dich denken“ . Der Artikel auf dem Blog der  „Stadt Land Mamas“: „Wir Eltern sollten zusammen halten, anstatt uns noch mehr Druck zu machen“ und der Artikel von Danny von Butterflyfish: „Wenn Frauen mal wieder Frauen haten“. Ich dachte nach über Selbstzweifel als Mutter und Frau – wie es mir damit in der Vergangenheit ging und wie ich heute damit umgehe.

Selbstzweifel als Mutter und Frau
meine Geschichte

 

Wenn wir Kinder sind ist besonders eines wichtig. Wir wollen dazugehören! Ein Teil des großen Ganzen zu sein und nicht auffallen. So ging es auch mir als Kind. Ich wollte Teil der Gruppe sein, der Klassengemeinschaft und mit dem beliebtesten Mädchen der Klasse befreundet sein. Da ich bereits mit 6 Jahren mit Judo anfing und schnell merkte, dass mich außer Barbie spielen die restlichen Mädchenthemen eigentlich nicht interessierten, war ich immer hin und her gerissen zwischen dem Wunsch dazu zu gehören und mich dafür anzupassen und meiner tiefen Leidenschaft zum Sport, der mich aber anders erscheinen ließ in den Augen meiner Klassenkameraden.

Diese Zerrissenheit zog sich durch meine gesamte Schullaufbahn. Ich war immer mehr Außenseiter als Teil der Klassen-Clique und war oft Mittelpunkt fieser Lästereien. Hühnerbein und Rübennase waren nur zwei der „Kosenamen“ die mir meine Klassenkameraden in dieser Zeit verpassten.

In der Oberstufe gab es eine Situation, die alles änderte: Im Sale hatte ich mir eine superschöne, rote enge Satinhose gekauft. Ich mochte sie sehr und zog sie voller Stolz in die Schule an. Kurz nach dem Ankommen im Klassenzimmer hörte ich, wie die „coolen Mädchen“ meiner Klasse sich über meine Hose lustig machten. Klar verletzte es mich sehr und ließ mich zweifeln, ob die Hose wirklich schön war. Doch dann beschloss ich: „Scheiss drauf – es ist mir egal. was die anderen denken! Ich mag diese Hose. Punkt!“ Meinen Standpunkt ließ ich die Klassenkameradinnen ziemlich unmissverständlich wissen. Sie ließen meinen Standpunkt gelten und lästerten nach diesem Tag nie mehr über meine Klamotten.

Selbstbewusstsein schlägt Selbstzweifel

Ich machte an diesem Tage eine Erfahrung, die mir bis heute hilft mich durch den Alltag als Mama, berufstätige Frau, Partnerin und Freundin zu manövrieren, ohne ständig an mir selbst und meinen Entscheidungen zu zweifeln.

Das Allerwichtigste ist, dass ICH hinter meinen Entscheidungen stehe! Wenn ich an mich glaube, dann glauben auch die Anderen an mich!

Das heißt nicht, dass die Meinungen von anderen Menschen mir nicht wichtig sind, oder ich diese nicht gelten lasse. Aber ich selektiere hier stark. Menschen denen ich vertraue – meine Freunde oder Familie – ihre Meinung ist mir wichtig! Denn ich weiß, dass sie über mich und meine Meinungen urteilen und mich nicht verurteilen! Sie kennen mich, können mein Verhalten richtig einordnen und sehen das ganze Bild.

Menschen, die von außen urteilen, sehen meist nur ein kurzes Fragment des Ganzen. Kennen nicht die ganze Geschichte und können die Situation somit nicht kompetent beurteilen! Ich kann mir ihre Meinung anhören – schaffe es aber immer, eine gesunde Distanz zum Ganzen zu halten.

 

Selbstbewusst zum eigenen Lebenskonzept stehen

Ich weiß, dass viele Menschen – auch aus meinem Umfeld – mein Lebenskonzept, meine Berufstätigkeit und meine Leidenschaft für den Sport kritisch sehen. Das ist ok. Das dürfen sie auch. Ich verlange von niemandem, dass er diese Lebenskonzept ebenfalls lebt. Ich denke nicht, dass mein Lebenskonzept das einzig Richtige ist. Aber es ist MEIN Lebenskonzept. Es ist richtig für mich! Für uns als Familie!

 

Mein gewähltes Lebenskonzept ist nicht als Kritik am Lebenskonzept anderer zu verstehen!

Doch ich glaube genau darin liegt oft das Problem, das in den Artikeln von Danny und auf Stadt Land Mama beschrieben wird! Gerade wir Frauen haben leider oft die Eigenschaft, ein anderes Lebenskonzept gleichzusetzen mit Kritik am eigenen. Du lebst Attachment Parenting – dann ist das eine Kritik an meiner Entscheidung gegen das Stillen? Du bleibst die ersten Jahre mit deinem Kind zu Hause – dann denkst Du, meine Entscheidung wieder arbeiten zu gehen ist falsch?

Doch das ist in meinen Augen Quatsch! Es ist DEIN Leben! DEINE Entscheidung! DU musst glücklich sein und nur Du weißt, was dich glücklich macht. Menschen, die Deine Entscheidung kritisieren, nur weil sie konträr oder anders sind zu ihrer eigenen, urteilen nicht danach was für dich richtig ist. Sie urteilen danach, was ihr eigenes Lebenskonzept am wenigsten in Frage stellt!

Dabei ist es doch völlig ok anderer Meinung zu sein! Wir müssen weder alles das gleiche wollen, noch das gleiche Ziel verfolgen. Was wir aber alle sein sollten, ist glücklich zu sein mit unseren eigenen Entscheidungen.

 

Wir sollten uns hinstellen können und selbstbewusst sagen können:
Das bin ich – und das ist mein Lebenskonzept!

Dafür brauchen wir Respekt. Und Selbstbewusstsein! Wir brauchen den Glauben an uns selbst und einen sicheren Hafen! Diesen sicheren Hafen haben wir genau da, wo Menschen sind, die uns so respektieren wie wir sind.

Wenn wir aufhören die Entscheidungen anderer (besonders anderer Mütter) zu be- und verurteilen und uns darauf konzentrieren zu uns selbst zu finden, dann setzt dies so viel positive Energie frei!

Ich werde oft gefragt, wie ich meinen Alltag mit Kindern, Beruf und Sport hinbekomme. Mein Geheimnis ist, dass ich mich unglaublich auf mich – auf uns als Familie konzentriere. Ich versuche keine Zeit darauf zu verschwenden, über das Leben Anderer zu urteilen. Ich nutze meine Zeit dafür, sie in mich selbst zu investieren.

 

Erfahrungen machen mich selbstbewusst

Das heißt nicht, dass ich mich nicht hinterfrage. Entscheidungen überdenke und auch mal wieder vollkommen über Bord werfe. Stetiger Wandel gehört besonders zum Leben als Mama dazu. Doch ich versuche, die meisten Entscheidungen bewusst zu treffen. Diese bewussten Entscheidungen helfen mir dabei, zu ihnen zu stehen. Meine Entscheidung zu vertreten und Kritikern somit den Wind aus den Segeln zu nehmen!

Dieser Weg dahin wo ich heute stehe war nicht so einfach, wie er sich jetzt hier anhören mag. Er war mit vielen Selbstzweifeln, Rückschlägen und Ablehnung verbunden. Gerade die Ablehnung anderer ist etwas, was mich noch heute oft schmerzt. Doch das Gefühl, was am Ende bleibt ist eine Verbundenheit zu mir selbst! Sie gibt mir Sicherheit und Kraft. Sie macht mich großzügig und gelassen.

 

Annehmen statt Selbstzweifel

Niemand ist perfekt! Und das ist auch gut so! Wir selbst sind es nicht und sollten es auch von niemandem erwarten! Wir geben täglich unser Bestes – und für jeden hat dieses Beste eine andere Definition. Wenn wir es schaffen uns selbst anzunehmen – mit unseren Stärken und Schwächen – fällt es uns auch leichter genau dies bei anderen zu tun.

Ich wünsche mir so sehr, dass wir das schaffen! Für uns selbst! Und für das Miteinander unter Müttern im Besonderen. „Du bist gut so wie Du bist! Und ich bin es auch!“ Wenn wir es schaffen, das ein wenig mehr zu leben, können wir uns gegenseitig sehr viele Selbstzweifel als Mutter nehmen und Kraft spenden. Das wäre wirklich schön!

 

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Sportliche Vorsätze 2017: Mein Plan fürs neue Jahr

Sportliche Vorsätze 2017: Mein Plan fürs neue Jahr

Heute Nacht ist es soweit und das Jahr 2016 ist bald Geschichte. Ein neues Jahr liegt vor uns und wartet darauf, von uns gestaltet zu werden. Dass ich den Sport liebe ist kein Geheimnis und auch nicht, dass ich mich als Wettkampfsau bezeichne. So ist es also nur logisch, dass sportliche Vorsätze 2017 für mich auf dem Plan stehen. Welche das sind, will ich Euch nun verraten:

 

Sportliche Vorsätze 2017

Jeder Mensch hat seine eigene Taktik um seinen eigenen Schweinehund zu überwinden. Denn auch wenn mir der Sport unglaublich viel Spaß macht, brauche auch ich immer einen kleinen Antrieb um aufs Rad, in die Laufschuhe oder den Badeanzug zu springen. Für mich sind dies Wettkämpfe. Sportliche Veranstaltungen bei denen ich meine Leistung unter Beweis stellen muss. Nicht für andere – sondern für mich ganz alleine! Für mich sind Wettkämpfe mein Extra-Booster, unglaubliches Glücksgefühl und Spaß zu gleich. Dafür muss ich gar nicht immer selbst mitmachen. Ich liebe es auch bei Sportveranstaltungen zuzusehen und die Athleten anzufeuern. Dies ist schon so, seit ich ein kleines Kind bin.

 

Für das Jahr 2017 sind meine sportlichen Ziele wie folgt:

 

3MUC Triathlon München

Halbmarathon – Tegernseelauf 2017:

Mein erster Halbmarathon ever, an dem ich in 2016 teil nahm. Bei Regen und Kälte. Dennoch war es unglaublich toll. Mit recht wenig Training schaffte ich es dennoch mit einer Zeit von 2:19 h ins Ziel. Ich war super zufrieden. Der Lauf um den See ist landschaftlich so wunderschön. Das Publikum war klasse. Das will ich auch im neuen Jahr erleben. Diesmal gebe ich mir selbst eine Zielzeit vor. Diese soll bei 2:10 liegen. Knapp 10 Minuten schneller als in 2016. Die Anmeldung für den Tegernseelauf 2017 startet am 1.1.2017 – die Plätze sind in der Regel recht schnell vergeben.
Ich würde mich dennoch freuen, wenn ich Mitstreiter finde, die diesen Sportevent mit mir gemeinsam meistern. Seit ihr dabei?

 

3 MUC Triathlon an der Rudergegattastrecke

Eigentlich wollte ich den 3 MUC Triathlon in 2017 nicht noch einmal machen, sondern mir einen anderen Triathlon heraussuchen. Da meine kleine Schwester aber den 3Muc als ihren ersten Triathlon ever auserkohren hat, ist es für mich selbstverständlich sie bei diesem Volkstriathlon zu begleiten und unterstützen. Im Wasser, auf dem Rad und der Laufstrecke. Mein Ergebnis war hier im letzten Jahr 1:19 für 400 Meter Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Diese Zeit gilt es in 2017 zu schlagen. Meine Zielzeit für 2017 wird die 1:10 sein. Um dieses sportliche Ziel 2017  zu erreichen muss ich besonders das Schwimmen trainieren!

 

Halbmarathon München – 8. Oktober 2017

Ja – das Laufen hat es mir angetan! Deshalb soll der Halbmarathon am Tegernsee nicht mein einziger langer Lauf in 2017 bleiben. Und was liegt näher als der Halbmarathon in der eigenen Stadt? Ich möchte den Halbmarathon in München laufen – am 8. Oktober 2017. Einmal vorbei an all den Sehenswürdigkeiten meiner Geburtsstadt München. Angefeuert werden von den Menschen der Stadt, die meine Heimat ist. Allein bei diesem Gedanken bekomme ich Gänsehaut. So werde ich mich hier am 8. Oktober 2017 messen. Ohne vorgegebene Zeit – ohne Ergebnis, das geschlagen werden muss. Just for the fun!

 

Jetzt gibt es noch zwei weitere Dinge, die ich für 2017 brauche!

1. Ein karitatives Ziel

Ein Ziel, unter das ich meine sportliche Leistungen in 2017 stelle. So wie ich es bereits 2015 und auch 2016 getan habe. Hierfür brauche ich Eure Vorschläge. Eure Ideen und Inspirationen, wo IHR denkt, dass es in 2017 noch an Unterstützung fehlt. In 2015 war es die MS-Forschung. In 2016 die Krebsforschung. In 2017? Was meint Ihr?

 

2. Zwei weitere Wettkämpfe – mit Euch!

Ihr wollt in 2017 selbst sportliche Ziele verfolgen. Habt einen Wettkampf an dem Ihr unbedingt teilnehmen wollt? Dann schreibt mir, schickt mir eine Nachricht und macht mich zu Eurem Extra-Boost-Energie für 2017. Ich werde mich zu zwei weiteren Wettkämpfen in 2017 anmelden. Und dies können Rennradrennen, Wettläufe (ob 5 oder 15 Kilomter) sein oder ähnliches. Wichtig ist mir nur, dass ich eine meiner Leserinnen dabei unterstütze, ihr beistehe auf der Strecke und wir uns gegenseitig Kraft und Durchhaltevermögen geben. Denn gemeinsam macht Sport und Wettkämpfe einfach so viel mehr Spaß!

 

Ich wünsche euch einen tollen Jahreswechsel und freue mich auf meine sportlichen Vorsätze 2017 – und bin dankbar für jede, die mich dabei begleitet.

 

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Meine Oktoberfestchallenge der anderen Art

Meine Oktoberfestchallenge der anderen Art

Ziele lassen sich am Besten gemeinsam erreichen. Das ist kein Geheimnis. Dies ist auch der Grund, warum ich meine Whats-App Gruppe mit anderen sportelnden Mamas hier in München so liebe. Wir verabreden uns zum Sport, motivieren uns gegenseitig und treten uns in den Hintern, wenn es nötig ist. In genau dieser Gruppe entstand die Idee für unsere Oktoberfestchallenge. Oder wie meine Freundin sie nannte: After Urlaub before Oktoberfestchallenge. Denn am 17. September startet in München ja bekanntlich das Oktoberfest und spätestens dann wollen wir Damen wieder in unsere Dirndl passen.

Unsere Oktoberfestchallenge

Was das bedeutet? Wir haben uns alle überlegt, welches Ziel wir in den kommenden 3 Wochen erreichen wollen. Und dieses Ziel kann ganz unterschiedlich sein. Keinen Alkohol trinken. Vor 23 Uhr ins Bett gehen. Seine Ernährung umstellen, Gewicht verlieren oder mehr Sport machen. Völlig egal welches Ziel es ist, denn es ist dein Ziel. Es gilt lediglich: Einmal ausgesprochen musst du auch alles daran setzen, dieses Ziel zu erreichen.

Witzigerweise habe ich am ersten Wiesn-Wochenende auch meinen Halbmarathon am Tegernsee. Dementsprechend ist das Ende meiner Challenge auch mein Start in die 21 Kilometer rund um den See.

Mein Ziel bis zum Start des Oktoberfestes:
Low-Carb Ernährung

Im Detail bedeutet dies: Nach dem Frühstück werde ich keine Lebensmittel mit Kohlehydraten zu mir nehmen.
D.h. unter anderem sind Brot, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Eis, Alkohol und all diese Dinge tabu für mich.
Da ich ein großes Süssmaul bin, ist besonders der Entzug von Eis, Schokolade und anderen Leckereien echt hart für mich!

Ein Gewichtsziel hingegen werde ich mir nicht setten. Ganz einfach aus dem Grund, weil ich seit vielen Monaten ganz bewusst nicht mehr auf die Waage gestiegen bin und dies auch in Zukunft nicht mehr tun will (dazu vielleicht ein anderes Mal mehr).

Mein Angebot an Euch – macht mit bei der Oktoberfestchallenge:

Habt Ihr auch eine Sache, die ihr schon lange vor Euch her schiebt? Gewinnt Euer innerer Schweinehund viel zu oft das Rennen? Dann ist vielleicht jetzt genau der richtige Zeitpunkt dies zu ändern.

 

Was ihr dafür tun müsst:

  • Formuliert Euer Ziel
  • Definiert, was ihr dafür tun müsst, um es zu erreichen
  • Schreibt mir hier eine Email oder meldet Euch via Facebook – und ich füge Euch in meine Facebookgruppe hinzu.
  • Und wenn ihr Lust habt postet Eure Ziele, Ergebnisse und Co unter dem Hashtag: #Oktoberfestchallenge2016

 

17 Tage ist eine absehbare Zeit. Lasst uns gemeinsam sehen, was wir bis dahin erreichen können.
Selbstverständlich könnt ihr auch noch nach dem 1. September an der Oktoberfestchallenge teilnehmen. Es geht lediglich darum für sich selbst ein Ziel zu definieren und dieses konsequent umzusetzen.

 

Wie ich mich so schlage – darüber werde ich Euch selbstverständlich auf dem Laufenden halten. Denn wenn ich ehrlich bin hilft das auch mir, meinen täglichen Schweinehund zu überwinden.

 

 

 

#BloggerfuerFluechtlinge – ein erstes Fazit nach 8 Tagen

#BloggerfuerFluechtlinge – ein erstes Fazit nach 8 Tagen

Die ersten 8 Tage von #BloggerfuerFluechtlinge sind vorbei.

Daher ein kleines Fazit für Euch bis dahin:

Und vor allem wurden viele, viele tolle Beiträge zu diesem Thema geschrieben, gefilmt und Co.

Drei davon möchte ich Euch daher heute vorstellen:

Nina Diercks – von Beruf Rechtsanwältin schreibt in ihrem Blog socialmediarechte.de:

Und wer jetzt irgendwas faseln will von wegen “nicht vergleichbar”, “damals”, “ganz was anderes”, “unser Sozialsystem in Gefahr” oder ähnliches, der möge sich nur für einige, ganz wenige Sekunden vorstellen, er stünde mit seinen Kindern an der Hand, vor einem Geisterschiff, das ihn und seine Kinder und 300 andere Menschen über das Mittelmeer bringen soll. Und nach dem er sich das vorgestellt hat, verschluckt er sich hoffentlich an dem Satz “Die kommen eh nur, um 140 EURO Taschengeld zu bekommen.”…..

Ein wundervoller You-Tube Beitrag von Caroline Mohr und ihrem Papa:

Ein Video-Beitrag von Travel Run Play, der beschreibt, wie schnell das mit dem Krieg gehen kann und fragt wie wir uns dann wohl fühlen würden:

Das ist nur eine Auswahl von Beiträgen – es gibt noch so viele mehr, die ihr hier zusammengefasst findet. Klickt Euch doch einfach mal durch. Und spendet! Bitte!

Und wenn ihr Euch jetzt noch fragt, wohin die gesammelten Gelder gegangen sind seht dies hier:

Bildschirmfoto 2015-09-01 um 08.26.32

Aktuell sind wir dabei uns konkret etwas für München zu überlegen. Sobald es hier etwas Berichtenswertes gibt, sage ich Euch Bescheid. Heute oder Morgen werde ich selbst noch mal nach München zum Hauptbahnhof und zur Spendensammelstelle in der Schweren-Reiter-Strasse fahren. Der Mann hat ausgemistet.

Lieber Gruß

Eure
Andrea