Ich bin mir sicher, Ihr liebt Eure Kinder!
Ich bin mir sicher, Ihr wollt nur das Beste für sie!
Ich bin mir sicher, Eure Entscheidungen sind wohl überlegt!

twinlili / pixelio.de

twinlili / pixelio.de

Ihr lebt alle verschiedene Modelle. Seid verheiratet, ein unverheiratetes Paar, alleinerziehend. Habt 1, 2, 3, 4 oder mehr Kinder.
Ihr seid Hausfrau, in Elternzeit, arbeitet im Homeoffice, Teilzeit, Vollzeit – so oder so ist euer Tag sicherlich nicht langweilig und leise.

Wir alle haben eines gemein – in unserem Handeln und Denken beziehen wir alle immer unsere Kinder mit ein – denn wir lieben sie kompromisslos und auf alle Zeit.

Warum also rechtfertigst du dann so oft dein Lebenskonzept in dem Du meines schlecht machst?
Warum kritisierst Du mich – wenn du die Gründe für meine Entscheidungen gar nicht kennst?

Warum meinst Du, Deine Kinder sind besser als meine – wenn Du die Werte mit denen sie erzogen werden gar nicht kennst!

Warum meinst Du immer – dass es nur das eine Richtig gibt – wenn du nie in anderen Schuhen gelaufen bist!

Solange wir nicht aufhören – besonders auf diesen digitalen Kanälen – die Richtigkeit des eigenen Lebenskonzept damit zu bekräftigten, in dem ich die anderen schlecht machen, werden wir uns weiterhin in diesem Schneckentempo vorwärts bewegen beim Thema Wahlfreiheit als Familie!

Und genau darum sollte es uns Eltern doch allen gehen!

Um die Freiheit das Lebenskonzept zu wählen, dass für uns und unsere Familien das Richtige ist.
(finanziell, beruflich und von der Betreuungssituation für unsere Kinder)

Denn ich bin mir sicher, der Weg zum glücklichen Leben für jeden von uns liegt nicht daran, dass wir alle den gleichen Wege gehen, sondern dass wir den Weg wählen können, der für uns und unsere Familien in diesem Moment am besten passt.

Können wir also bitte endlich damit aufhören Artikel mit dem Titel: „Meine Anti-Meinung zum Thema Vereinbarkeit“ oder „Hausfrauen sind doof. Und faul“ zu veröffentlichen – unsere Ärmel hochkrempeln und uns gemeinsam dafür einsetzen, dass jeder das Lebensmodell wählen kann, das zu ihm und seiner Familie passt?

Fabian Fellmann / pixelio.de

Fabian Fellmann / pixelio.de

Damit wären wir im übrigen auch ein wesentlich besseres Vorbild für unsere Kinder. Denn auch wir wollen nicht, dass sie mit dem Finger auf andere zeigen und sagen: „Mama schau mal  Paul da drüben….“

Ich danke Euch

solidarische Grüße

Eure

Andrea