New Work: Wie ich in Zukunft arbeiten will – und was ich dazu brauche

Als ich mich vor nun 9 Monaten selbstständig gemacht habe mit meiner eigenen, kleinen Beratungsagentur alvea consulting, tat ich dies vorrangig aus drei Gründen: Ich wollte selbstbestimmter und flexibler arbeiten, sowie eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreichen. Diese Begriffe fallen auch sehr oft, wenn es um das Thema New Work geht.

 

New Work – was bedeutet das überhaupt?

 

Gerade in den sozialen Medien ist der Begriff und das Thema New Work in den letzten Jahren und Monaten sehr beliebt geworden. Doch was bedeutet dieses „Neue Arbeiten“? „Das Konzept New Work bezeichnet die neue Arbeitsweise der heutigen Gesellschaft im globalen und digitalen Zeitalter.“ ist die Definition des Begriffes New Work, den ihr hier detailliert nachlesen könnt. Und ich finde, das fasst es ganz gut zusammen.

Die Digitalisierung hat und wird auch weiterhin die Art und Weise wie, wo und was wir arbeiten stark verändern. Sie wird uns zwingen unser Arbeiten zu verändern und stellt eine große Herausforderung für Unternehmen und gleichermaßen für unsere gesellschaftliche Strukturen dar.

Die Digitalisierung hat auch meine Arbeit in den letzten Jahren stark verändert. Arbeitete ich zu Berufsbeginn meist innerhalb reiner Kommunikationsprojekte im Printbereich mit, ist heute 90% meiner Arbeit in der digitalen Kommunikation zu Hause. Wo früher Druckfilme und Laufzettel eine Rolle spielten, wird heute in der Cloud gearbeitet um Freigabeprozesse, Abrechnungsprozesse und Kommunikationsmaßnahmen zu erstellen, vorzubereiten und freizugeben.

 

New Work Train

© www.riesenspatz.de

 

NewWorkTrain – Arbeiten 2017

 

Einer der Grundpfeiler für diese „neue Arbeit“ ist die Konnektivität. Denn ohne eine stabile, sichere und belastbare Verbindung ins Netz wird genau dieses neue Arbeiten mühsam. Dies hat auch die Deutsche Bahn erkannt und den neuen ICE4 daher mit einer stabileren WLAN Lösung ausgerüstet (und ist zudem dabei alle alten Züge ebenfalls aufzurüsten) und hat im September zu einer Zugfahrt im „NewWorkTrain“ geladen.

Teil dieses Events bei 200 km/h von Hamburg nach Kassel waren Mathias Haas, Sebastian Sooth, Markus Albers und Tobias Kremkau . Bei einem spannenden Austausch zu genau dieser  veränderten, digitalen Arbeitswelt testeten wir nicht nur das WLAN auf Herz und Nieren, sondern durften die Neuerungen im ICE4, der aktuell als Test auf der Strecke Hamburg-München eingesetzt wird selbst erleben.

©DeutscheBahn

 

Denn Arbeiten heute findet nicht mehr nur am Tisch im Büro statt. Wir arbeiten im Homeoffice, in Co-Working-Spaces, von unterwegs und zu den unterschiedlichsten Zeiten. Wir arbeiten abteilungsübergreifend, viel linearer als noch vor 10 Jahren und viel globaler ohnehin.

Dabei ist bei weitem nicht alles nur Sonnenschein und voller Chancen. Denn die Digitalisierung erfordert in meinen Augen nicht nur, dass wir uns digital mehr austauschen und vernetzter arbeiten. Sie erfordert Vorgesetzte, die mit uns im ständigen Austausch stehen und dabei nicht primär darauf achten wann wir arbeiten, sondern wie effektiv und unter welcher Arbeitslast. All dies waren auch Thesen, die in den spannenden Talks von Sebastian, Markus und Tobias betont wurden.

 

Die Teilnehmer des NewWorkTrains
©DeutscheBahn

Wie will ich in Zukunft arbeiten?

 

Meine Arbeitswelt hat sich in den letzten 10 Jahren nicht nur wegen meiner Kinder stark geändert. Eigene Ansprüche, berufliche Möglichkeiten und die Digitalisierung haben eine starke Rolle gespielt bei meiner beruflichen Entwicklung. So weiss ich heute noch mehr als zu meinem Berufseinstieg, was mir beruflich wichtig ist und was ich brauche um erfolgreich und zufrieden arbeiten zu können:

 

  • Ich brauche Weiterentwicklung – ob inhaltlich oder hierarchisch, denn einen Stillstand kann ich mir für mich selbst auf Dauer nicht vorstellen
  • Ich brauche Austausch – ob mit Kollegen, Partnern oder Mitstreitern. Denn nur im Homeoffice macht mich das Arbeiten auf Dauer sonst einsam. Impulse von außen sind für mich das Salz in der Suppe, auf das ich nicht verzichten möchte.
  • Ich brauche Konnektivität – denn meine Arbeit ist digital. Das Netz ist mein berufliches zu Hause und hat mir in den letzten Jahren so viele spannende Projekte, Aufgaben und Begegnungen ermöglicht.

 

Was ist Euch für die Zukunft Eurer Arbeit wichtig? Auf was wollt und könnt Ihr nicht verzichten, wenn es um Euren Job geht?

 

Ich bin gespannt auf Eure Antworten hier im Blog oder meinen Social Media Kanälen.

 

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert