Ok – ob ich alt bin oder nicht, darüber lässt sich vielleicht streiten.
Es gibt auf jeden Fall Tage, da fühle ich mich dann doch nicht mehr wie 29 auch wenn ich es gerne würde.
Eine Mutter bin ich auf jeden Fall. Das lässt sich wohl in dreifacher Hinsicht nicht verleugnen. Und wie das mit dem Sex ist – hat in diesem Blog eigentlich nichts zu suchen.

Aber darum geht es auch gar nicht.

Ich werde immer wieder gefragt, warum ich mir das mit den Wettkämpfen eigentlich antue. Warum ich nicht trainiere ohne mich am Ende des Tages zu messen?

Ja – ich könnte auch nur den Sport des Sport wegens machen – aber da ich mich mit den Jahren (alte Mutter und so) nun auch schon ganz gut kenne weiss ich, dass ich einfach nicht trainiere, wenn ich keinen Druck verspüre. Ich habe einen sehr ausgeprägten Schweinehund, den es immer wieder zu überlisten gilt. So ein Wettkampf als Ziel macht hier für mich oft den Unterschied.

Ausserdem sind Sportwettkämpfe einfach etwas Wunderbares!

Die Tage sah ich mir das Video des letzten Wörthsee-Triathlons an. Und sofort war es wieder da! Dieses Gefühl der totalen Gänsehhttps://triathlon-mama.de/meine-152-stunden-dopamin/aut. Dieses Kribbeln. Dieser Stolz.

Dieses Gefühl für etwas gekämpft und erreicht zu haben. Mit seinem Geist über seinen Körper gewonnen zu haben. Das ist einfach unglaublich und das kann ich auch nur bei Sportwettkämpfen erleben.

Dabei geht es mir gar nicht um das Gewinnen sondern um das Erleben, Erreichen und dabei sein!

Zuschauer, die am Straßenrand stehen, die Kids, die mit mir gemeinsam die Ziellinie durchlaufen – der Stolz auf mich selbst und der Stolz meiner Kids – das ist mein Motor, der mich immer wieder antreibt.

Runningmama

Beim Einlauf des Wörthsee Triathlon mit meinem Sohn an der Hand

Ich mag vielleicht über 30 sein – und nicht mehr so fit und sportlich wie noch vor den Kindern  – aber auch das hält mich nicht davon ab, dieses Gefühl immer wieder zu erleben und abzurufen.

Und das sollte es Euch auch nicht!

 

Lieber Gruß

Eure Andrea