Arbeiten bei Ernsting´s family – Eliza nimmt uns mit auf ihre Vereinbarkeitsgeschichte

In meiner Kategorie: Frauen im Job stelle ich Euch immer wieder starke Frauen mit spannenden Jobs vor. In der Vergangenheit waren dies Frauen, die ihre eigenen Firmen hatten oder selbstständig arbeiteten. Deshalb freue ich mich besonders, dass mir heute Eliza, die bei Ernsting’s family in der Unternehmenskommunikation arbeitet einen Einblick in ihr Leben zwischen Job, Mode und Kind gibt.

 

Arbeiten bei Ernsting’s family

Arbeiten bei Ernsting's family

Eliza – arbeitet in der Unternehmenskommunikation bei Ernsting’s family

 

Liebe Eliza, du arbeitest bei Ernsting’s family in der Unternehmenskommunikation. Was macht das Arbeiten in einem Unternehmen, für das man selbst Hauptzielgruppe ist besonders.

Schon in der Schwangerschaft die ersten Outfits für das Kleinste zusammenzustellen ist doch für jede modebegeisterte Mutter ein absolutes Highlight. Bei Ernsting’s family darf ich mich auch beruflich mit der Mode für Kids, aber auch mit den neuesten Trends für die Großen beschäftigen. Da komme ich natürlich an vielen tollen Looks nicht vorbei. Unsere Kunden kenne ich in- und auswendig und weiß genau, wie sie sich fühlen, und was sie sich für sich oder ihre Familie wünschen. Das macht die Kommunikation natürlich unglaublich authentisch.

 

Sucht sich deine Tochter ihre Klamotten aus der Ernsting’s-Kollektion bereits selbst aus? Und was sind eure aktuellen Lieblingsteile?

Unserer Tochter Catalina darf ich mit ihren jetzt 20 Monaten noch beim Einkleiden helfen. Mir gefällt ganz besonders unsere Pure Collection aus Bio-Baumwolle, die auch GOTS-zertifiziert ist. Die Artikel sind vom Design her clean und auch die Drucke sind eher schlicht. Catalina würde vermutlich zu bunten Glitzer-Looks und knalligen Farben greifen. Und davon haben wir natürlich auch jede Menge. Aktuell lieben wir den gefütterten Softshellanzug, mit dem sie auch bei nassem Wetter im Sandkasten und auf der Wiese spielen kann.

 

Babykollektion Ernsting's Family

©Ernsting’s Family

 

Wie organisierst du für euch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Welchen Anteil spielt dein Partner/Netzwerk und welchen Teil dein Arbeitgeber dabei?

Weil Catalina erst nächstes Jahr in den Kindergarten kommt, kümmert sich aktuell meine Schwiegermutter und eine Tagesmutter um sie. Das klappt unglaublich gut und ich bin total glücklich, dass es hier nie ein Problem gab. Bei Ernsting’s family wird das Familienleben durch und durch gelebt und so ist es auch selbstverständlich, dass ich pünktlich nach Hause komme und in Notfällen auch mal von zu Hause arbeiten kann. Außerdem gibt es eine Unternehmenskita, in die sie auch jederzeit gehen könnte. Das gibt mir ein sicheres Gefühl, gerade weil die Suche nach dem passenden Kitaplatz eine echte Herausforderung darstellt.

 

Hattest du einen genauen Plan für die Rückkehr in den Beruf nach deiner Schwangerschaft oder bist du eher der Typ „auf sich zukommen lassen“?

Ich liebe Pläne und muss sagen, dass ich tatsächlich sehr viele konkrete Vorstellungen für die Rückkehr in den Beruf hatte. Ich musste aber auch feststellen, dass so ein Baby alles auf den Kopf stellt und jeder noch so gute Plan dann doch erst einmal irrelevant ist. Meine Vorstellungen wurden also zigmal angepasst, bis ich dann nach 14 Monaten mit 30h/Woche wieder gestartet bin. So würde ich es auch immer wieder machen.

 

Ernsting's family als Arbeitgeber

Der Campus von Ernsting’s family in Cosefeld ©Ernsting’s family

 

In welchem Bereich rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wünschst du dir mehr Unterstützung vom Staat, deinem Netzwerk oder Arbeitgeber?

Für mich ist das Thema flexible Arbeitszeiten und mobiler Arbeitsplatz unglaublich wichtig. Während ich die Arbeit vor Ort als essenziell erachte, ist es eine große Erleichterung zu wissen, dass es kein Problem ist, kurzfristig früher zu gehen, später zu kommen und dafür abends nach dem Zubettbringen der Kinder noch ein paar Stunden zu arbeiten. Diese Flexibilität erfordert viel Vertrauen in den Arbeitnehmer.

Aber ich bin der Meinung, dass dieses Modell für jedermann einen echten Mehrwert darstellen kann. Das betrifft nicht nur Mütter, sondern auch Väter oder Kinderlose. Warum nicht einfach nach Hause gehen, wenn der Kopf gerade sowieso nicht so richtig will? Und warum nicht mal den Laptop an einem Sonntag aufklappen, wenn der ultimative Gedanke oder Motivationsschub daherkommt? Ich wünsche mir ein neues Ziel in Unternehmen: echte Ergebnisse statt Stundensammeln!

 

Vielen lieben Dank liebe Eliza für das Interview. Dein Statement zum Thema „neue Arbeitswelt“ und deine Wünsche kann ich in der Tat so unterschreiben, wie sie hier stehen.

 

Wollt ihr auch Eure Geschichten erzählen?

Wollt ihr auch Eure berufliche Geschichte erzählen? Als Angestellte, Freelancer, Firmeninhaberin? Dann meldet Euch gerne bei mir per Email. Ich würde mich freuen, wenn wir noch viele weitere spannende und inspirierende Geschichten miteinander teilen können.

 

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