Nach einer dann doch etwas ereignisreichen Geburt mit der Nabelschnur drei mal um den Hals gewickelt und einem hohen Blutverlust bei mir war es Anfang März dann soweit und unsere kleine Prinzessin erblickte per Kaiserschnitt die Welt. Das dritte Kind unserer wundervollen Familie.

So wenig Gedanken wie ich vorab versucht habe mir zu machen, so erstaunt bin ich jetzt doch, wie schnell sich ein neues Familiengefüge findet.

Jetzt ist es da – das dritte Kind!

Das dritte Kind

 

Fünf Wochen später kann ich mir schon gar nicht mehr vorstellen, wie es ohne die junge Dame noch gehen soll – und auch die großen Brüder würden sie gegen den Porsche, den Papa immer wieder anbietet nicht mehr tauschen wollen.

Da ich nach 8 Wochen wieder „sanft“ mit 5 Stunden die Woche zurück in den Job möchte, habe ich die Zeit des Wochenbettes diesmal auch so für mich versucht zu leben. Erst waren meine Schwiegereltern 2 Wochen da – danach mein Mann, eine Haushaltshilfe hatte ich von der Krankenkasse aufgrund des hohen Blutverlustes bei der Geburt auch noch gestellt bekommen.

Heute, am ersten Tag ohne Hilfe mache ich mir somit keine Sorgen mehr, dass ich das auch alles alleine schaffe – Kraft genug konnte ich schöpfen.

War aber ein komisches Gefühl mal sich selbst und seine eigenen Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen. Ich hatte auch immer das Gefühl ich muss mich dafür rechtfertigen, dass ich nach dieser Geburt nicht gleich wieder zu 100% belastbar war.

Doch zu meiner Überraschung habe ich damit mehr Verständnis erhalten, als ich dachte.

 

Mein Fazit:

Gerade wir arbeitenden Mütter müssen schauen, das auch wir nicht zu kurz kommen. Uns Ruheinseln bauen – und diese dann auch immer wieder einfordern. Denn am Ende das Tags hilft es ja Niemandem, wenn zwar alles erledigt ist, aber die „Mama“ mit den Nerven und körperlich am Ende ist.

Verständnis in unserem Umfeld dafür ist da – nur anscheinend der Mut zur Schwäche und zu eigenen Bedürfnissen bei uns Müttern viel zu wenig???

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