Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Jetzt sind schon wieder 8 Wochen vorbei. Mein Mutterschutz ist damit beendet und für mich heißt es: Zurück in den Job nach dem Mutterschutz.

Da ich nicht zu lange aus dem sich ständig ändernden Online-Geschäft raus sein wollte, hatte ich mich schon vor der Geburt dazu entschlossen nach dem Mutterschutz mit 5 Stunden die Woche wieder in den Job zurück zu kehren. Zu meinem großen Glück fand auch mein Arbeitgeber diese Idee gut und gibt mir die Chance wieder mit dieser eingeschränkten Stundenzahl am Ball zu bleiben.

So ist nun, nach den ersten Gesprächen mein neuer Aufgabenbereich definiert – ein Arbeitsvertrag in Elternzeit unterschrieben und ich kann meine grauen Zellen vom reinen Still-Modus wieder ins Berufsleben zurück befördern.

Zurück in den Job nach dem Mutterschutz!

Ich hatte echt Angst, dass eine meiner Kolleginnen einen Spruch wie „und Du willst Dir das wirklich antun“ oder ähnliches von sich gibt – aber zu meiner sehr positiven Überraschung kam….. nichts!!!

Nachdem ich meine Tochter mit 8 Wochen in keine Betreuung geben wollte, habe ich mit meinem Arbeitgeber folgendes vereinbart:
Solange ich stille, kommt meine Tochter mit ins Büro. Ich hatte Angst komische Blicke von meinen Kollegen zu erwarten, wenn es um das Stillen am Arbeitsplatz geht. Aber auch hier…. nichts!!!

Da ich für die ersten Monate nur 1o Stunden die Woche arbeite ist auch die Zeit mit Baby im Büro für mich und meine Tochter nicht so lange.
Ich bin wirklich dankbar, dass mein Arbeitgeber sich auf meinen Vorschlag eingelassen hat und ich somit auch weiterhin beruflich am Ball bleiben kann. Denn ich muss zugeben, wenn ich nur zu Hause geblieben wäre – nicht lange und mir wäre die Decke auf den Kopf gefallen. So aber kann auch auch wieder direkt nach meinem Mutterschutz arbeiten.

 

Zurück in den Job nach dem Mutterschutz

 

Ich hinterfrage:

Sind es zu einem gewissen Grad nicht nur die Arbeitgeber, die sich auf die neue Welle der „arbeitenden Mütter“ einstellen müssen?

Immer mehr drängt sich mir das Gefühl auf, dass es auch wir Mütter sind, die Ihre Wünsche einfach erst mal benennen und einfordern müssen. Denn wenn der Arbeitgeber ungern auf das Wissen und Können der Mitarbeiterin verzichtet scheinen die Rahmenbedingungen flexibler zu werden und die Möglichkeiten individueller.

Mein Elterngeld bekomme ich dennoch. Auch wenn ich in meiner Elternzeit weiter arbeite. Ein kleiner Teil wird mir für meinen Zuverdienst abgezogen. Aber dennoch lohnt es sich auch auf dieser Ebene wieder früh in den Job einzusteigen!

Ich für meinen Teil gehe nach dieser Woche sehr positiv beschwingt ins Wochenende und freue mich schon darauf kommende Woche mein neues Projekt zum Laufen zu bringen…
Vereinbarkeit von Baby und Beruf und der schnelle Wiedereinstieg hat für mich hier funktioniert – und ich bin sehr glücklich darüber!

 

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