Runter von der Couch – aber wie?

In den letzten Tagen bin ich hin und wieder nicht nur gefragt worden, wann ich denn so für meinen Triathlon trainiert habe zwischen Kindern, Job und Co?
Denn das ist oftmals ja schon eine echte Hürde für uns Mamas.

Gelaufen bin ich entweder Morgens um 6.00h oder Abends um 8.00 Uhr – also immer zu Zeiten, in denen die Kids geschlafen haben.
Hin und wieder habe ich am Wochenende auch meinen Großen zum Laufen mitgenommen – er auf dem Rad – ich „per pedes“ auf die 5 km Strecke.

Das Radeln habe ich mehr oder weniger in meinen Alltag eingebaut.
Nachmittag zu meinen Eltern – das ist genau eine Strecke von 20 Kilometern. Ich habe die Kids in den Anhänger gesteckt, und Papa  und der Große sind mit dem Auto vorgefahren.
Die größte Schwierigkeit war das Schwimmen. Denn für 20 Minuten Schwimmen ist der Aufwand, mit Tasche packen, hinfahren, An- und Ausziehen recht hoch.
Das habe ich dann meist von meiner Arbeitszeit abgezwackt und die verlorene Arbeitsstunde Abends zu Hause nach geholt.


Außerdem braucht Frau ja auch das richtige Equipment zum Trainieren.
Da das schnell ins Geld gehen kann, habe ich in Sachen Kleidung fast ausschließlich auf den Discounter meines Vertrauens gesetzt und Sport-BH, Shirts, Hosen und Socken dort gekauft.
Da ich in Sachen Jungshosen ohnehin schon bekennender Lidl-Fan bin (Preiswert und schmal geschnitten) wusste ich von der Qualität im Bereich der Bekleidung und wurde hier auch bei den Sportklamotten nicht enttäuscht. Aktuell haben sie wieder eine ganze Reihe Sportklamotten sowohl im Online-Shop bei Lidl als auch in den Filialen. Und kommende Woche (ab dem 28.7) folgt noch mal eine Aktion mit Sportbekleidung.

Mein Rennrad habe ich mir beim nahe gelegenen Rennrad-Verleih gekauft – am Ende der Saison haben sie hier ihre Mietmodelle verkauft und somit war ich stolze Besitzerin eines Markenrennrads für unter 500 Euro.
Nicht sparen solltet ihr an den Laufschuhen! Und diese solltet ihr auch nicht online kaufen sondern im Laden – am besten auf einem Laufband – testen.
Es gibt so viele unterschiedliche Marken und Modelle – auf die verschiedenen Anforderungen angepasst, dass hier ein ausgiebiger Test vorab durchaus Sinn macht.

Für den Triathlon selbst habe ich mir zudem noch einen Rennanzug gekauft. D.h. dies war ein Einteiler, mit dem ich Schwimmen, Rennradfahren und Laufen konnte.
Ist nicht vorgeschrieben aber spart einfach unglaublich viel Zeit in der Wechselzone. (Macht aber optisch leider echt dick!)

Zum Schwimmen brauch ihr nur Brille und Badeanzug – und falls ihr bei Wassertemperaturen unter 20 Grad startet einen Neoprenanzug. Dies würde ich aber für den Anfang vermeiden.
Ich habe von Anfang an ohne Trainer trainiert und auch ohne Pulsuhr (zweites aber mehr aus Bequemlichkeit). Ich habe mich auf mein Gefühl für meinen Körper verlassen und bin damit gut gefahren. Solltet Ihr Probleme haben, helfen hier aber sicher ein paar Trainingsstunden bei einem Coach damit ihr besser voran kommt.

Fürs nächste Jahr will ich nun ein paar Schwimmstunden nehmen und im Frühjahr vielleicht sogar nach Zypern in Trainingslager.
Wie ihr merkt habe ich echt Blut geleckt was das Sporteln angeht.

Und ganz ehrlich – wenn ich das mit dem Volkstriathlon geschafft habt – dann schafft ihr das allemal!!!!

 

Lieber Gruß

Eure Andrea

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.