Aus aktuellem Anlass

Ein Rant!

Bevor ich gestern Abend ins Bett gegangen bin habe ich den Frühstückstisch gedeckt – Kaffee und Kakao bereitgestellt und die Brotbox für den Großen hergerichtet.
Am nächsten Morgen bin ich um 4.30 Uhr aufgestanden und um 6.30 saß ich im Red Eye Bomber nach Bremen.

Um 8.30 Uhr das erste Telefonat mit dem Mann. „Hast du im Kindergarten Bescheid gesagt, dass die Babysitterin die Kleinen abholt?“ Mann: „Oh, habe ich vergessen – kannst Du das kurz machen“.

Als ich dann um 16.30 Uhr auf dem Heimweg im Flieger sitze und mein Telefon ausgeschaltet ist spricht mir die Babysitterin auf den AB, dass kein Hausschlüssel im Kindergarten war und sie somit mit den Kids nicht ins Haus kommt.

Muss ich mich denn wirklich um Alles kümmern??

Dabei ist mir heute Abend wieder ein Video ins Gedächtnis gerückt – ganz besonders Minute ab Minute 1:30

„You run a landscaping business – but you can´t dress and feed a 4 year old?“

Eigentlich ist mit diesem Video alles gesagt. Oder?!?!

Und jetzt bitte sagt mir, dass ich nicht alleine bin mit diesem Orga-Ehemann-Desaster.

Danke
Andrea

 

P.S.: Einen spannenden Artikel zu diesem Thema mit dem Titel: Frauen müssen lernen, Aufgaben klar zu verteilen? Nein, finde ich nicht! findet ihr bei der lieben Mama Notes.

 

 

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© des Bildes: Pixelio: Kurt Bouda

3 Kommentare

  1. Oh Andrea!
    Ich bin völlig bei Dir. Das ist so … (es gibt leider kein Wort dafür).
    Ich kenne das zu Genüge: Abholzeit 17.45h. Telefon klingelt um 17.40h: „Schatz, ich schaffe es nicht die Kinder zu holen, mir ist ein Termin dazwischen gekommen.“ oder Ähnliches.
    Was soll man dazu sagen? Speechles.
    Liebe Grüße
    Suse

    Antworten
    • Absolut! Bin ja froh, dass es überall ähnlich ist! 😉

      Antworten
  2. Und wie ich das kenne! Danke, liebe Andrea, für deinen Rant.
    Wie oft habe ich das Gefühl, einen Praktikanten zuhause zu haben: willig, aber verlassen sollte man sich nicht. Das nervt und zermürbt.
    Ich habe für mich leider noch keine Lösung oder einen Ausweg gefunden. Alle Versuche – einschließlich dem, einfach nicht einzuspringen, wenn es eng wird – sind bisher gescheitert. Und ich bin ratlos, was passieren muss, bis Männer kapieren, dass sie geteilte Verantwortung übernehmen müssen. An der Bereitschaft sie abzugeben liegt es meiner Erfahrung nach jedenfalls nicht.

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