Vorab. Ich bin überwältigt von dem Feedback, dass ich von meinen Leserinnen und Lesern für meinen Text über Feminismus erhalten habe! Dieses Feedback hat mir aber auch gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir Frauen uns gegenseitig unterstützen, uns stärken und Mut machen. Eine der Frauen, die dies in meinen Augen ganz besonders gut kann, ist meine Freundin Sabine Altena. Sabine ist Coach und Trainerin für Themen rund um Auftritt, Wirkung und Schlagfertigkeit und eine der coolsten und charismatischsten Frauen, die ich kenne. Womenrock!

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#WOMENROCK – Empowerment von und für Frauen mit Sabine Altena

 

Vor zwei Monaten hat Sabine die Initiative „WOMENROCK“ ins Leben gerufen. Mit WOMENROCK möchte Sabine Frauen stärken und sie (noch) besser machen. Aber ich denke, was genau sich hinter WOMENROCK steckt, kann euch Sabine am besten selbst sagen. Daher habe ich sie um ein Interview gebeten.

 

Sabine Altena und Andrea Reif WOMENROCK

Sabine und ich vor ein paar Monaten beim gemeinsamen Brainstorming

 

 

  • Liebe Sabine, Du hast Die Initiative „Women Rock“ ins Leben gerufen. Warum?

Ganz einfach: Weil Frauen rocken!!:)  – und das nach wie vor oft gar nicht wissen. Ich erlebe das oft in Trainings. Da sitzen grandiose, schöne schlaue Frauen – mit viel zu wenig Selbstbewusstsein. Diese innere Kraft und dieses innere Strahlen – das möchte ich ALLEN Frauen schenken, die Lust darauf haben.

 

  • Warum reine Frauen Trainings? 

Eines vorweg: Ich LIEBE Euch, Männer! Aber wenn nur Frauen zusammen sind, ist das ein ganz besonderer Vibe. Alle öffnen sich viel schneller, verstehen sich auch ohne Worte – und so entsteht eine ganz spezielle, kraftvolle und tolle Energie.

 

  • Macht es in deinen Augen auch einen Unterschied, ob ich als Frau einen Trainer oder eine Trainerin habe?

Bei Frauenthemen definitiv. Weil Männer sich da an manchen Ecken schwerer tun mit dem Verständnis der weiblichen (Un-)Logik. Klischees haben einen Grund!!:) Auch bei großen Ansammlungen von Frauen und mit vielen selbstbewussten Frauen ist manch grandioser männlicher Trainer dezent überfordert, ha ha. Prinzipiell macht´s aber auch mit den guten, smarten männlichen Kollegen einen riesigen Spaß. Gerade bei Leadership Themen können wir uns auch noch alle einiges abkucken und lernen von den Herren der Schöpfung.

 

  • In welchen Bereich glaubst Du, dass wir Frauen noch zulegen müssen, gegenüber Männern?

Ganz klar Selbstvertrauen und (gutes) Eigenbild. Sich selbst toll zu finden, ist essentiell – für eine Karriere genauso wie für ein schlicht glückliches, zufriedenes Leben.

Nicht zu- sondern ablegen dürfen wir auch die ständige Ruminterpretiererei: Was denkt er, was ich denke, was sie denkt, von dem die andere wiederum denkt, dass der eine, der gedacht hat, dass ich denke… – ihr wisst, was ich meine. Gerade im Umgang mit Männern dürfen wir unsere Gedanken im besten Sinne schlicht halten. Vorsicht allerdings, wenn es politisch wird in den oberen Führungsetagen. Da werden auch Männer oft kompliziert und berechnend. Die beste Waffe für uns Frauen ist hier: Vorbereitet sein auf ALLES – in Kombination mit allzeit umwerfendem Charme.

 

  • Was können wir Frauen oft viel besser als Männer.

Fühlen. Reinfühlen. Verstehen ohne Worte. Zuhören statt gleich Lösungen anbieten.

Das Umfeld schön machen: Lebens- und arbeitswert. Meiner Meinung nach völlig unterschätzt. Ich komme öfter mal in beigegraue Büros mit beigegrauen Möbeln und beigegrauen Böden. Funktional und still. Als ehemalige Radiofrau mit viel Musik im Kopf und Herz frage ich mich: Wer denkt sich sowas aus? Wie soll man sich da wohl fühlen? Manche Menschen verbringen in solchen Umfeldern Großteile ihres Lebens. Horror. Also Männer – lasst mal lieber die Frauen ran beim Interieur, auch wenn´s ein paar Euro mehr kostet.  Wer sich wohlfühlt, arbeitet besser!

Wir Frauen können auch: Führen ohne Krieg. Mit Liebe leiten. Ich glaube, ein Matriarchat könnte diese Welt zu einem wesentlich friedlicheren Ort machen.

Und ich glaube: Wir können viele der „männlichen“ Dinge genauso gut, nur wird das nach wie vor a) nicht überall selbstverständlich gefördert und ist b) auch immer noch nicht so in unseren Köpfen drin: Mit Zahlen, Daten, Fakten jonglieren als Ingenieurin, Physikerin oder CEOin, als Schreinerin und Elektrikerin. Es kommt langsam, immerhin. Und Mädels, auch hier seid ihr wichtig – traut Euch!

 

  • Wie arbeitest Du bei deinen Trainings?

Mein Motto: So viel Theorie wie nötig, so viel Praxis wie möglich. Beim selber tun und erfahren lernen wir nun mal am besten. Also gibt´s bei mir ein Minimum an Frontalbeschallung, viel Action und sehr viel Spaß. Der ist nämlich auch wichtig, damit was hängen bleibt.

Für alle Trainings, wo es nicht nur um Wissen, sondern um ein neues Verhalten geht, plane ich meistens mindestens 2 Tage, denn über Nacht passiert ganz viel. Für alle Working Mums, die 2 ganze Tage zeitlich nicht hinkriegen, überlege ich mir für 2019 noch was Cooles. Trainingsquickies am Vormittag z.B.

 

  • Was wünsch Du Dir für die Zukunft für uns Frauen?

Again: Matriarchat!! Ich wünsch mir Liebe – von Euch, für Euch. Starke Frauen, die von innen leuchten und wissen, was sie an sich selbst (wunderbares) haben. Ich wünsche uns Zusammenhalt, Mut und Leichtigkeit.

 

Ihr wollt noch mehr zu Sabines Trainings und Coachings wissen?
Dann schaut hier auf ihrer Homepage vorbei.