Das Jahr neigt sich dem Ende zu und somit auch die ersten 12 Monate meiner Selbstständigkeit! Auch wenn dieser Satz wie ein billiger Abklatsch klingt: „Es ist wahnsinnig, wie schnell die Zeit vergeht!“ 12 Monate als Selbstständige Digital Consultant. 12 Monate voller spannender Projekte, Kunden und Erfahrungen. 12 Monate voller stetiger Veränderungen. Eine der größten Veränderungen in diesem beruflichen Jahr war – nach der Selbstständigkeit – mein Umzug in einen CoWorking Space. Den Impact Plaza. Warum es so kam, wie meine ersten CoWorking Erfahrungen so waren und wie es in 2018 für mich beruflich weiter geht, möchte ich Euch heute verraten.

 

Arbeiten im CoWorkingSpace als Mutter

 

Der Glanz und die Schattenseiten der Selbstständigkeit

 

Mein Impuls mich im Januar 2017 selbstständig zu machen war zum großen Teil meiner Vereinbarkeit von Familie und Beruf geschuldet.  Mein Mann und ich führten eine Wochenendehe, mein Job in Festanstellung verlangte einige Reisetätigkeit von mir und unser Au Pair hatte uns Ende des Jahres auf ihren eigenen Wunsch hin frühzeitig verlassen. Ich fühlte mich wie an einem Scheideweg, an dem ich die Karten neu mischen musste, um für mich und uns als Familie wieder mehr Verlässlichkeit und Ruhe in unseren Alltag zu bringen.

Die Selbstständigkeit schien genau diese Parameter zu bieten. Mehr Flexibilität in der Zeiteinteilung, kürzere Arbeitswege durch das Arbeiten im Homeoffice, Urlaub und Ferien, wenn wir es für richtig erachten und nicht, wann der Urlaubsantrag unterschrieben und freigegeben wird und die Freiheit, meinen eigenen, beruflichen Schwerpunkt zu setzen.

Ein Fazit nach 12 Monaten

Heute – fast 12 Monate später kann ich sagen – das alles ist eingetreten. Ich liebe meine Arbeit und meine Kunden, meine Kinder hatten dieses Jahr das erste mal 6 Wochen Sommerferien und ein krankes Kind treibt mir (in der Regel) keine Schweissperlen mehr auf die Stirn.

Und auch wenn selbstständig sein bedeutet, hart und viel zu arbeiten, ehrgeizig zu sein, mutig, hartnäckig und strebsam – war und ist es für mich genau der richtig Weg im hier und jetzt als Mutter von drei Kindern.

Doch neben all den Pluspunkten, die meine Selbstständigkeit mit sich bringt habe ich in den letzten 12 Monaten auch eines gemerkt: „Arbeiten im Homeoffice macht einsam!“

So sehr ich meine Projekte und auch mein Homeoffice liebe – ich bin und bleibe hier zu Hause immer Einzelkämpferin. Ein kurzer Austausch mit Kollegen, wenn ich eben einen klugen Rat gebrauchen könnte. Ein Kaffee und ein nettes Gespräch, wenn ich eine kleine Auszeit brauche. Das gibt es im Homeoffice nicht. Und mich hat das in den letzten 12 Monaten ganz schön einsam gemacht. Bis zu dem Punkt, wo ich beschloss, es muss eine Veränderung her. Ich brauche Menschen um mich beim Arbeiten! Aber ich will meine Selbstständigkeit dabei nicht aufgeben.

Meine Lösung: Ich suche mir einen CoWorking Space, in dem ich mit anderen Freelancern, Selbstständigen und Co. in einem Büro arbeiten kann.

 

Erfahrung Impact Plaza Wörthsee

CoWorking im Münchner Süd-Westen

Für mich waren zwei Faktoren bei der Suche nach einem CoWorking Space besonders wichtig! Ich wollte einen kurzen Anfahrtsweg. Und ich wollte Menschen mit ähnlichen, beruflichen Wurzeln um mich wissen, wenn ich in einen Shared Office gehe.

Da ich im Süd-Westen von München lebe – also dem Münchner Umland – war die Suche gar nicht so einfach. Denn während es in München viele CoWorking Spaces gibt, wird es in den ländlicheren Regionen immer dünner mit diesen Angeboten.

Bei meiner Suche bin ich dann auf das Impact Plaza gestoßen. Ein CoWorking Space von der Agentur Padberg&Partners in Wörthsee, die einige ihrer Räume an Freelancer untervermietet.

Arbeiten, Meetings, Kaffee und gute Gespräche in einem –
meine CoWorking Erfahrungen

Knapp 2 Monate nach dem Einzug ins Impact Plaza kann ich sagen: CoWorking war genau das, was mir zu meinem Glück als Selbstständige noch gefehlt hat!

Ich arbeite in einem wunderschönen Büro mit so spannenden Menschen wie dem Digitaltrainer Daniel Wolff,  der Coachin Rita Schneider, dem Texter Christian Bonk und einigen Anderen. Ich habe einen schönen Arbeitsplatz, die Möglichkeit Kunden in unseren Meetingraum einzuladen und endlich Austausch.

 

Gemeinsamer Meeting Raum Impact Plaza

Arbeit ist Arbeit – und zu Hause ist zu Hause

Der weitere Vorteil, den ich nach meiner ersten CoWorking Erfahrung ebenfalls zu schätzen weiss. Ich kann die Arbeit im Büro lassen! Denn an Tagen an denen ich keine weiteren wichtigen to do´s habe, lasse ich mein MacBook einfach im Büro. Das hilft beim Loslassen und Kopf frei bekommen und beschert mir einen neuen, echten Feierabend, der als Selbstständige nämlich leicht verloren geht.

Und wenn es doch mal wieder etwas mehr Arbeit ist und ich am Wochenende eine Extraschicht einschieben muss – dann fahre ich einfach in meinen CoWorking Space – arbeite 2-3 Stunden voll konzentriert – und habe dann zu Hause wieder den Kopf frei für meine Liebsten.

 

Inspiration und Input im CoWorking Space

CoWorking – für mich im hier und jetzt die richtige Entscheidung

Ich bin froh, dass ich den Schritt in die Selbstständigkeit und auch den Umzug in ein CoWorking Space gewagt habe. Für mich ist die Kombination aus Selbstständigkeit und festem Büro mit Kollegen bzw. Mitmietern die Verbindung aus dem Besten beider Welten. Ich fühle mich nun noch ein bisschen mehr wie angekommen – und komme immer mehr zur Ruhe. Das tut gut.

Als nächstes muss ich mir für das kommende Jahr überlegen wo und wie es für mich strategisch weitergeht. Wo will ich meine Schwerpunkte setzen? Was möchte ich ausbauen? Was sollte ich lieber nicht weiter verfolgen? Dafür werde ich mir nun Zeit nehmen – mich am Flipboard im Meetingraum austoben und sicherlich auch mit meinen Mitmietern austauschen.

 

Kicker im CoWorking Space

Ich bin gespannt was dabei rauskommt – aber ebenso freue ich mich auf die Reise und den Weg dorthin!