Ladies Day: So macht Fitness in München Spass

Ladies Day: So macht Fitness in München Spass

Dass ich Sport und im Besonderen das Laufen liebe, ist kein Geheimnis mehr. Nicht nur deshalb habe ich mich gefreut, als ich von Sport Schuster aus München Ende Januar zum Ladies Day eingeladen wurde. Ein Tag voller Sport, Fitness, vieler toller Infos – und wunderbarer Frauen!

 

Sport Schuster – Ladies Day in München

 

Sind wir mal ehrlich – gemeinsamer Sport macht einfach viel mehr Spaß. Das weiß auch das Team von Sport Schuster in München. Nicht nur deshalb verkauft das Sporthaus in seinem neuen Studio in der Hofstatt sein Fitness-, Trainings- und Yoga-Sortiment, sondern bietet dort wöchentlich von Donnerstag bis Sonntag zusammen mit dem Fitnessstudio Body&Soul auch kostenfreie Fitness- und Yoga-Kurse an.

Am 29. Januar 2017 ging das Sporthaus zusammen mit dem Team von Fiedler Concepts noch einen Schritt weiter und veranstaltete zum ersten Mal den Schuster Ladies Day.

Sport mit Expertinnen macht doppelt Spaß!

In den vier Disziplinen Yoga, Functional Training, Laufen & anatomische Analyse standen den Teilnehmerinnen echte Expertinnen zur Seite und boten für Anfänger und Fortgeschrittene viele tolle Tipps und Tricks – aber allem voran einen Tag lang jede Menge gemeinsamen, sportlichen Spaß.

Laufen – Intervalltraining und Lauf ABC:

Sandra folge ich schon lange über Instagram. Deshalb habe ich mich besonders gefreut, sie kennenzulernen und mit ihr und vielen, tollen Frauen gemeinsam zu laufen. Die vielen wertvollen Tips und Tricks die sie uns gab, kann ich auf meiner Mission Halbmaraton in 2 Stunden in 2017 gut gebrauchen.

 

Intervalltraining im Schnee

Intervalltraining im Schnee           © Anne Kaiser Photography

 

Lauf ABC starke Beine

Lauf ABC – Starke Beine           © Anne Kaiser Photography

 

Ladys Fitness München

Laufen im Team macht einfach doppelt Spaß!          © Anne Kaiser Photography

 

Anatomische Analyse:

Wie kann ich die Leistung meines Körpers außerhalb des klassischen Trainings steigern? Eine wirklich spannende Frage, der ich zugegebenermaßen bis dato nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt habe. Daher war ich besonders begeistert vom Workshop von Kerstin Schneehage von „fit am Alpenrand“ die uns praktische Tipps und Hilfen an die Hand gab. Verspannungen in den Schultern, Schmerzen in der Achillessehne und vieles mehr haben alle Einfluss darauf, wie leistungsfähig wir sind und wie gut wir uns fühlen. Dass ich anhand einer eingehenden Analyse und mit den richtigen Übungen genau diese Verspannungen lösen kann, hat Kerstin in ihrem Workshop beeindruckend bewiesen.

 

Stabilität in der Hüfte

Dehnung der Hüfte – für weniger Schmerzen beim Laufen. © Anne Kaiser Photography

 

Meine Schwachstelle: Rücken und Hüfte

Obwohl ich viel Sport treibe, habe ich trotzdem immer wieder Hüft- und Rückenschmerzen. Grund dafür ist mangelnde Stabilität in der Hüfte und dem Rumpf, die bei Belastung schnell zu Verspannungen führt.

Dank Kerstins Analyse und einiger toller Übungen gehören diese Schmerzen hoffentlich bald der Vergangenheit an. Alleine dafür hat sich der Schuster Ladies Day Besuch schon mehr als gelohnt!

 

Funktional Fitness – gemeinsam an die Grenze gehen

Der wohl schweißtreibendste Teil des Schuster Ladies Day in München war das Funktional Fitness Training mit den beiden Trainerinnen des Body and Soul. Seilspringen, Squats, Lifts und vieles mehr – und das alles in 1 Minuten Intervallen – danach weiss Frau, was sie getan hat!
Selbstverständlich wurde auch hier im Team trainiert und der Spaß stand trotz aller sportlichen Leistung im Mittelpunkt! Einige der Übungen werden in Zukunft auch sicher in meinen Trainingsalltag mit einfließen.

Funktional Fitness München

Funktional Fitness mit dem Body and Soul Team           © Anne Kaiser Photography

 

Yoga – für das eigene Körpergefühl

Für etwas ruhigere Töne sorgte beim Schuster Ladies Day die Yoga-Stunde von Katrin. Ruhiger bedeutet aber nicht langweilig, denn Katrin unterrichtete „Bodega“ eine ganze neue Form von Yoga. Bodega ist ein funktionales Ganzkörper-Workout und setzt sich aus klassischen Bodyshaping Übungen und Asanas aus dem Vinyasa Power Yoga zusammen. Hier geht es vor allem um das eigene Körpergefühl, Körperspannung und Stabilität. Selbstverständlich stand aber auch hier der gemeinsame Spaß an Fitness und Sport im Mittelpunkt!

Bodega Yoga München

Bodega Yoga mit Katrin           © Anne Kaiser Photography

 

Ladies Fitness in München – so macht Sport Spaß!

Wie ihr schon anhand meines Artikels erkennen könnt: Ich hatte eine Unmenge Spaß beim Schuster Ladies Day. Mit anderen Frauen, jeden Alters und sportlicher Leistungsklasse gemeinsam Sport zu treiben, hat einfach unglaublich gerockt. So habe ich viel Neues gelernt, habe spannende Frauen kennenlernen dürfen und diesen Tag nur für mich und meine sportliche Leidenschaft einfach nur genossen!

 

Frauen gemeinsam Sport machen

 

Auch wenn ich zugegebenermaßen kein Fan von Frauen-Fitness-Studios bin – der Schuster Ladies Day hat mir eindrucksvoll bewiesen, mit wie viel Spaß und Leidenschaft Frauen jedes Alters gemeinsam fit werden und bleiben.

 

Schuster Lady Day München

Der tolle Goodie-Bag für alle Teilnehmerinnen des Schuster Ladys Day           © Anne Kaiser Photography

 

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Skigebiete um München: Meine Top 3 für die ganze Familie

Skigebiete um München: Meine Top 3 für die ganze Familie

Einer der großen Vorteile am Leben in München ist die Nähe zu den Bergen. Ganz gleich ob man im Sommer wandern oder im Winter skifahren möchte. Die Berge und die Alpenlandschaft rund um München bietet uns als Familie einen unglaublichen Freizeitwert, den ich nicht missen möchte. Ebenso wie ich den Sommer in Bayern liebe, liebe ich auch den Winter. Ich habe mein Herz schon sehr früh an das Skifahren verloren. Dieser Liebe hat auch meine Mutterschaft keinen Abbruch getan, und so habe ich mittlerweile drei unglaublich tolle skifahrende Kinder, mit denen wir im Winter die Skigebiete um München unsicher machen. Damit Euch das genau so ergeht, verrate ich Euch heute meinen 3 liebsten Familien-Skigebiete rund um München.

 

Meine liebsten Skigebiete um München

 

Skifahren im Sudelfeld

Skifahren im Sudelfeld – Ein Skigebiet mit Tradition

Seit 110 Jahren wird im Sudelfeld bereits Ski gefahren. Doch dieses Familienskigebiet ist alles andere als verstaubt. In den letzten Jahren wurde einiges investiert in neue Lifte, was dieses große Skigebiet noch attraktiver gemacht hat. Wir kommen aus dem Münchner Westen und brauchen lediglich 90 Kilometer, bis wir im Sudelfeld angekommen sind. Der Skibetrieb startet bereits um 8.30 Uhr und endet um 16.30 Uhr – so kommen sowohl Frühaufsteher als auch Langschläfer auf ihre Kosten. Mit dem Snuki-Kinderland am unteren Sudelfeld und dem Winter Erlebnispark am Tannerfeld verfügt das Sudelfeld  über zwei Übungshänge für die ganz Kleinen mit Liftteppich und Spielarena.

Dank der Aktionwelt-Sudelfeld ist das Sudelfeld auch für die größeren Kinder wie unseren beiden Jungs (6 und 10) spannend und abwechslungsreich. Mit einem Freeridecross, einem Snowpark mit einer Vielzahl an Hindernissen und vielen, unterschiedlichen Skihängen von blau bis schwarz ist das Sudelfeld abwechslungsreich und ein Skigebiet in der Nähe Münchens für die gesamte Familie.

Tagesskipass am Sudelfeld

Für einen Familien-Tagesskipass mit 5 Personen haben wir im Sudelfeld 80 Euro gezahlt. Ein absolut fairer Preis wie ich finde.

Hotel Alpenrose Bayerischzell Sudelfeld Familienhotel

Tradition und Moderne – perfekt vereint. Das Hotel Alpenrose in Bayrischzell

Mein Tipp:

Mittags nur eine Kleinigkeit essen und nach einem wunderschönen Skitag nach Bayrischzell fahren um im Hotel Alpenrose lecker zu Abend zu essen.
Das Hotel ist eine wunderschöne Mischung aus Tradition und Moderne. Das Essen ein Traum (sagt auch die SZ) und das Personal super nett.
Wer aus einem Skitag gleich zwei im Sudelfeld machen möchte, kann auch eines der tollen Familienzimmer in der Alpenrose nutzen und so den Skispass für die ganze Familie einfach noch verlängern.

 

Skigebiete um München - Lenngries Brauneck

Skifahren in Lenggries – perfekt nicht nur für Skianfänger

Das Familienskigebiet Lenggries ist so was wie der Klassiker unter den Skigebieten um München. Die schnelle Anreise und das große Skigebiet sind ein großes Plus. Von unserem Skitag in Lenggries schrieb ich bereits vor 3 Jahren hier. In Lenggries kommen in dem mit 19 Liftanlagen großen Skigebiet besonders die Skianfänger auf ihre Kosten. Der Berg im Tal ist schön flach und somit perfekt für die kleinen Ski-Zwerge. Ein Skiteppich und das Kinderland ermöglichen erste Skiversuche für den Nachwuchs. Der Skibetrieb in Lenggries und am angeschlossenen Skigebiet Brauneck ist täglich von 08:15 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

Eltern mit Kindern die bereits besser Skifahren können, empfehle ich einen Einstieg in das Skigebiet über die Braunecker-Bergbahn. Die Kabinenbahn bringt Euch direkt in höher gelegene Skigebiete und zu den schönen, teils auch etwas anspruchsvolleren Abfahrten. Der Großteil der Lifte in Lenggries und Brauneck sind Schlepplifte. So können unsere Jungs auch mal alleine eine Runde liften, ohne dass wir Eltern dabei sein müssen. Besonders schön in Lenggries und Brauneck finde ich die kleinen, urigen Hütten. Den Apfelstrudel auf der Anderlhütte kann ich nur empfehlen.

Tagesskipass in Lenggries

Für einen Familien-Tagesskipass mit 5 Personen haben wir im Sudelfeld 89 Euro gezahlt. Im Tagesskipass können alle eigenen Kinder mitgenommen werden. D.h. selbst ein viertes Kind wäre im Preis mit inbegriffen.

 

Skigebiet Spitzingsee

Familienskitag am Spitzingsee – Schneespaß satt

Das Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee liegt ebenfalls nahe München und ist so ideal für einen Tages-Skiausflug mit der ganzen Familie. Wie der Name vermuten lässt, verbindet das Skigebiet rund um die Berge Stümpfling und Roßkopf die beiden  Täler miteinander. Aufgrund der Beliebtheit der Tegernseeregion heißt es im Skigebit Spitzingsee „früh da sein“. Denn sonst kann es eventuell schon einmal dauern, bis ein Parkplatz gefunden ist. Besonders cool im Skigebiet Spitzingsee ist der große Snowpark – der einer der besten Snowparks in Deutschland sein soll. Und während die Kids sich im Snowpark messen, können die Eltern in der Unteren Firstalm einkehren und beim leckeren Schweinebraten den Tricks ihrer Kids zusehen.
Die Skischule Spitzingsee betreibt das Kinderland am Bayernhanglift. Am Lyralift, nur 200 Meter von der Stümpflingbahn, befindet sich der KidsPark der Skischule. Figurenwald, Schneekarussell, Förderband und ”Skikuli“ bringen gerade den Kleinsten Spaß. Allerdings können die Kinderskiparks nur in Verbindung mit einem Skikurs genutzt werden.

Daher empfehle ich das Skigebiet am Spitzingsee vor allem Familien mit größeren Kids, die bereits rote Pisten runterkommen und einen Tagesausflug machen wollen.

Tagesskipass am Spitzingsee

Für einen Familien-Tagesskipass mit 5 Personen haben wir am Spitzingsee 80 Euro gezahlt. Im Tagesskipass können alle eigenen Kinder (5-15 Jahre) mitgenommen werden. D.h. selbst ein viertes Kind wäre im Preis mit inbegriffen.

 

Unsere Kids sind alle das erste Mal mit drei Jahren auf den Skiern gestanden – somit fahren wir bereits seit vielen Jahren in die Skigebiete um München. Ein Familientag an der frischen Luft im Schnee ist für mich einfach immer noch eine der schönsten Möglichkeiten sein Wochenende zu verbringen.

Zu folgenden Themen  „Ab wann können Kinder Skifahren“ und „Ein Skiwochenende mit Mädels“ habe ich ebenfalls geblogged.

 

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Sportliche Vorsätze 2017: Mein Plan fürs neue Jahr

Sportliche Vorsätze 2017: Mein Plan fürs neue Jahr

Heute Nacht ist es soweit und das Jahr 2016 ist bald Geschichte. Ein neues Jahr liegt vor uns und wartet darauf, von uns gestaltet zu werden. Dass ich den Sport liebe ist kein Geheimnis und auch nicht, dass ich mich als Wettkampfsau bezeichne. So ist es also nur logisch, dass sportliche Vorsätze 2017 für mich auf dem Plan stehen. Welche das sind, will ich Euch nun verraten:

 

Sportliche Vorsätze 2017

Jeder Mensch hat seine eigene Taktik um seinen eigenen Schweinehund zu überwinden. Denn auch wenn mir der Sport unglaublich viel Spaß macht, brauche auch ich immer einen kleinen Antrieb um aufs Rad, in die Laufschuhe oder den Badeanzug zu springen. Für mich sind dies Wettkämpfe. Sportliche Veranstaltungen bei denen ich meine Leistung unter Beweis stellen muss. Nicht für andere – sondern für mich ganz alleine! Für mich sind Wettkämpfe mein Extra-Booster, unglaubliches Glücksgefühl und Spaß zu gleich. Dafür muss ich gar nicht immer selbst mitmachen. Ich liebe es auch bei Sportveranstaltungen zuzusehen und die Athleten anzufeuern. Dies ist schon so, seit ich ein kleines Kind bin.

 

Für das Jahr 2017 sind meine sportlichen Ziele wie folgt:

 

3MUC Triathlon München

Halbmarathon – Tegernseelauf 2017:

Mein erster Halbmarathon ever, an dem ich in 2016 teil nahm. Bei Regen und Kälte. Dennoch war es unglaublich toll. Mit recht wenig Training schaffte ich es dennoch mit einer Zeit von 2:19 h ins Ziel. Ich war super zufrieden. Der Lauf um den See ist landschaftlich so wunderschön. Das Publikum war klasse. Das will ich auch im neuen Jahr erleben. Diesmal gebe ich mir selbst eine Zielzeit vor. Diese soll bei 2:10 liegen. Knapp 10 Minuten schneller als in 2016. Die Anmeldung für den Tegernseelauf 2017 startet am 1.1.2017 – die Plätze sind in der Regel recht schnell vergeben.
Ich würde mich dennoch freuen, wenn ich Mitstreiter finde, die diesen Sportevent mit mir gemeinsam meistern. Seit ihr dabei?

 

3 MUC Triathlon an der Rudergegattastrecke

Eigentlich wollte ich den 3 MUC Triathlon in 2017 nicht noch einmal machen, sondern mir einen anderen Triathlon heraussuchen. Da meine kleine Schwester aber den 3Muc als ihren ersten Triathlon ever auserkohren hat, ist es für mich selbstverständlich sie bei diesem Volkstriathlon zu begleiten und unterstützen. Im Wasser, auf dem Rad und der Laufstrecke. Mein Ergebnis war hier im letzten Jahr 1:19 für 400 Meter Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Diese Zeit gilt es in 2017 zu schlagen. Meine Zielzeit für 2017 wird die 1:10 sein. Um dieses sportliche Ziel 2017  zu erreichen muss ich besonders das Schwimmen trainieren!

 

Halbmarathon München – 8. Oktober 2017

Ja – das Laufen hat es mir angetan! Deshalb soll der Halbmarathon am Tegernsee nicht mein einziger langer Lauf in 2017 bleiben. Und was liegt näher als der Halbmarathon in der eigenen Stadt? Ich möchte den Halbmarathon in München laufen – am 8. Oktober 2017. Einmal vorbei an all den Sehenswürdigkeiten meiner Geburtsstadt München. Angefeuert werden von den Menschen der Stadt, die meine Heimat ist. Allein bei diesem Gedanken bekomme ich Gänsehaut. So werde ich mich hier am 8. Oktober 2017 messen. Ohne vorgegebene Zeit – ohne Ergebnis, das geschlagen werden muss. Just for the fun!

 

Jetzt gibt es noch zwei weitere Dinge, die ich für 2017 brauche!

1. Ein karitatives Ziel

Ein Ziel, unter das ich meine sportliche Leistungen in 2017 stelle. So wie ich es bereits 2015 und auch 2016 getan habe. Hierfür brauche ich Eure Vorschläge. Eure Ideen und Inspirationen, wo IHR denkt, dass es in 2017 noch an Unterstützung fehlt. In 2015 war es die MS-Forschung. In 2016 die Krebsforschung. In 2017? Was meint Ihr?

 

2. Zwei weitere Wettkämpfe – mit Euch!

Ihr wollt in 2017 selbst sportliche Ziele verfolgen. Habt einen Wettkampf an dem Ihr unbedingt teilnehmen wollt? Dann schreibt mir, schickt mir eine Nachricht und macht mich zu Eurem Extra-Boost-Energie für 2017. Ich werde mich zu zwei weiteren Wettkämpfen in 2017 anmelden. Und dies können Rennradrennen, Wettläufe (ob 5 oder 15 Kilomter) sein oder ähnliches. Wichtig ist mir nur, dass ich eine meiner Leserinnen dabei unterstütze, ihr beistehe auf der Strecke und wir uns gegenseitig Kraft und Durchhaltevermögen geben. Denn gemeinsam macht Sport und Wettkämpfe einfach so viel mehr Spaß!

 

Ich wünsche euch einen tollen Jahreswechsel und freue mich auf meine sportlichen Vorsätze 2017 – und bin dankbar für jede, die mich dabei begleitet.

 

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Mein innerer Schweinehund – wie bekämpfe ich ihn? Antworten vom Profi

Mein innerer Schweinehund – wie bekämpfe ich ihn? Antworten vom Profi

Ich liebe es Sport zu machen. Wirklich! Aber irgendwie bin ich in den letzten Monaten aus den Rhythmus gekommen. Meine regelmäßigen Sporteinheiten wurden immer weniger. Mein innerer Schweinehund immer größer. Das macht Frust! Gleichzeitig weiss ich nicht, wie ich aus dieser Spirale wieder hinaus komme. Also habe ich mir gedacht ich frage mal jemanden, der sich damit auskennt!

Sina Willmann habe ich dieses Jahr auf der herCARRER in München kennengelernt. Sie ist Personal Coach in Ingolstadt und hat für mich und Euch ein paar Tipps. wie wir dem inneren Schweinehund den Kampf ansagen können.

Sie erzählt uns wie es dazu kam, dass sie Coach wurde und welche drei Übungen für uns Mamas zu Hause am effektivsten sind.

 

Mein innerer Schweinehund und ich
– Tipps vom Profi

Sina Willmann - Personal Coach

©Sinawillmann.de

Liebe Sina – wie kam es, dass du Personal Coach geworden bist?

 

Während meiner Jugendzeit haben mich Leistungssportler unheimlich fasziniert. Ich fand die Körper ästhetisch, die Bewegungen fließend und deren Ausdauer und Dynamik haben mich in den Bann gezogen. Aus dieser Bewunderung startete ich meine ersten, eigenen Erfahrungen im Triathlon– und Mountainbikesport. Ich sammelte mir meine Trainingsinformationen zusammen, probierte und experimentierte in der Ernährung, im Training und an vielen Stellschrauben. Das alles, um im Wettkampf das bestmöglichste Ergebnis zu erzielen. Das führte mich an dem Punkt, wo ich dachte „Ich will weg von diesem rumprobieren. Ich will das Verstehen“. Das war 2006. Ab da begann ich meine ersten Ausbildungen als Trainerin. Aus dieser Leidenschaft und dem Wissensdrang entwickelte sich, nach und nach, meine jetzige Personal Trainer Tätigkeit. Erst ganz unverbindlich nebenberuflich und dann mit dem großen Schritt in die Selbstständigkeit.

 

 

Wer bucht einen Personal Coach und wie sieht die Arbeit mit Dir dann aus?

 

Kannst du dich gut selber motivieren und hast immer dein Ziel vor Augen? Bist du richtig informiert, wenn es um Ernährungsfragen, Trainingsplanung und „Quickwins“ im Alltag geht? Wenn du beide Fragen mit einem eindeutigen „JA!“ beantworten kannst, brauchst du sicherlich nicht gleich einen Personal Coach. Wenn du jedoch Schwierigkeiten hast, Bewegung, Ernährung und gesunden Lifestylemaßnahmen einen ausreichend großen Platz in deinem Alltag zu reservieren, kann dir ein Personal Coach gut weiterhelfen.

 Meine Arbeit mit Klienten findet entweder Online oder Offline statt. Online bin ich eher beratend und unterstützend tätig. Da gibt es kein Training oder Übungsanweisungen, sondern ein Coaching, was den Klienten hilft, eigene Hürden zu überwinden und eigene Ressourcen zu aktivieren. Für ein Onlinecoaching eignen sich Themen wie Infektanfälligkeit, Abgeschlagenheit oder Gewichtsreduktion ganz wunderbar. In diesen Einheiten werden alle Lebensbereiche beleuchtet, die Ernährung analysiert und der Lifestyle so angepasst, dass er die sportlichen und gesundheitlichen Ziele optimal unterstützt.

Wer regelmäßige Unterstützung braucht, der kann seine eigene 4-Wochen-Challenge mit mir starten. In diesen 4 intensiven Wochen geht es häufig um Trainingsfortschritt oder Gewichtsreduktion.

Neben diese Onlinebetreuung gibt es natürlich noch das offline Personal Training. Das Personal Training deckt alles ab: Training mit und in der Natur, Coaching, gemeinsames Kochen und Erlebnisse, für die es sich lohnt zu trainieren.

 

Ich kämpfe gerade sehr oft mit meinem inneren Schweinehund und trainiere leider viel zu selten.
Meinen inneren Schweinehund – wie kann ich ihn überwinden und austricksen?

 

Erst mal möchte ich dich beruhigen. Unsere Lust auf Bewegung und Motivation ist nicht immer gleich hoch. Neben der Tagesrhythmus gibt es u.a. noch den Jahresrhythmus. Es ist gerade Dezember. Im Winter wird es früh dunkel und nicht nur die Natur ändert sich, sondern auch unsere Hormonlage. Unsere Bewegungslust nimmt durch den Lichtmangel automatisch ab und das Schlafbedürfnis steigt. Die Wintermonate sind für die Natur und ebenso für uns Menschen eine Zeit des Rückzugs und der Regeneration.

Was kannst du trotzdem machen, ohne den natürlichen Rhythmus zu stören? Dein Sportpensum in den Wintermonaten runterfahren. Damit meine ich nicht nur die Häufigkeit, sondern auch die Intensität. Lass es langsamer angehen, verfolge keine knallharten Trainingspläne und mach mal etwas anderes als üblich. Nach einer bewussten Ruhephase kommt die Lust oft von allein wieder. Falls nicht, kannst du mit Licht und Nahrung nachhelfen. Mit Licht meine ich „geh am Vormittag raus, tanke Licht und Luft. Am besten bewegst du dich dabei (Sport, spazieren, Garten, Spielplatz,…)“. Wenn der Himmel bedeckt ist, ist auch der Lichtreiz kleiner. Das kannst du damit umgehen, dass du dir einen längeren Blick in den Himmel gönnst. Falls du Brillen- oder Kontaktlinsenträger bist – unbedingt beides absetzen. Der Lichtreiz über die Augen hilft dir natürliches Cortisol zu produzieren. Cortisol ist als Stresshormon bekannt, aber in diesem Zusammenhang (wenn es über einen Lichtreiz natürlich produziert wird) ist es ein Aktivitätshormon und pusht dich.

Willst du mit Nahrung nachhelfen, dann iss viel Grünes, Fisch und Kräuter. Kombiniert mit Olivenöl und Omega-3- Fetten wirkt das Ganze antientzündlich. Damit entlastest du dein Immunsystem und die Muskeln bekommen mehr Energie für Bewegung und entsprechend steigt deine Lust auf Aktivität.

 

Oft fehlt mir als Mama Zeit zum trainieren. Hast du Tipps für 3 effektive und schnelle Übungen, die man recht einfach in den Familien Alltag einbauen kann?

 

Diese drei Klassiker gehen immer und überall. Selbst ohne Umziehen und in Alltagskleidung. Und sie lassen sich wunderbar von leicht nach schwer verändern:

 

Kniebeuge

– Wenn es deine Beweglichkeit zulässt, gehe ganz tief in die Kniebeuge. Reicht dir das übliche hoch und tief nicht aus, steigere die Intensität: Geh langsam runter und komm schnell hoch. Brauchst du noch mehr Intensität: Komm mit einem Sprung in die Luft nach oben.

 

Kniebeuge - Schweinehund

©g-stockstudio/Shutterstock.com

 

Liegestütze

– Bevorzuge die „ganze“ Liegestütze und nutze die Liegestütze auf den Knien erst, wenn die ganze Liegestütze nicht mehr geht. Variiere mit der Armbreite. Stelle die Hände einmal dicht an den Brustkorb und gehe tief und beim nächsten Satz stellst du die Hände weiter entfernt von deinen Schultern. Auch hier kannst du zur Abwechslung wunderbar mit der Geschwindigkeit spielen. Langsam runter, schnell hoch oder umgekehrt.

 

Liegestützen - Übung für Frauen

©Master1305/Shutterstock.com

 

Plank (Unterarmstütz) 

– Die Stützübung auf dem Unterarm oder auf den Handflächen ist klasse, für deine ganze Körpervorderseite. Brustmuskel, Bauchmuskeln, Beinstrecker, etc alles wird gleichzeitig aktiviert. Die nächste Stufe ist, mehr Instabilität in die Übung bringen. Löse einen Fuß vom Boden, eine Hand oder beides (dann diagonal). Wie lange kannst du den Unterarmstütz halten? Freue mich auf ein paar Zahlen in den Kommentaren.

Wenn die Zeit knapp ist, reicht auch eine kurze & sehr intensive Ausführung. 2 Minuten im anaeroben Bereich, also da wo du schon deutlich mehr atmen musst und nicht mehr reden magst. Wenn du diese Minieinheiten vor jede Mahlzeit legst hast du gleich mehrere Pluspunkte gesammelt und das Ganze ohne Umziehen und Tasche packen.

Planks Frau - Schweinehund

©Master1305/Shutterstock.com

 

2017 was sind deine sportlichen Ziele für´s neue Jahr und was deine beruflichen?

Mein innerer Schweinehund

©Sinawillmann.de

Meine sportlichen Ziele sind zur Zeit nicht an Wettkämpfe gebunden, sondern eher an Gesundheit und Erlebnisse. Ich möchte auch in 2017 so einen gesunden und fitten Körper haben, dass ich jederzeit etwas erleben kann, ohne mich erst in Form zu bringen. Dass kann der spontane Halbmarathon sein, die Mountainbiketour über tolle Gipfel, die Alpenüberquerung oder der Aktivurlaub.

Nach zwei Jahren Leben in Mexiko bin ich im September 2016 nach Ingolstadt gezogen. Dort möchte ich mich beruflich noch mehr etablieren und meine Herzensprojekte auf die Straße bringen: Das ist der betreute Onlinekurs mit persönlichen Coachingstunden und das Bootcamp-Training in Ingolstadt. Beides soll 2017 losgehen.

Komm gern in meine virtuelle Trainingsgruppe ( https://sinawillmann.de/newsletter/ ). Diese Mitglieder können mir ihre dringendsten Fragen stellen, bekommen Einladungen zu kostenlosen Webinaren und ich motiviere zu den nächsten Schritten. Dann verpasst du auch nicht den Start des Onlinekurses und der anderen Projekte.

 

Vielen lieben Dank liebe Sina für die tollen Tipps – ich hoffe, damit schaffe ich es endlich meinen inneren Schweinehund zu überwinden.

Ihr wollt Euch von Sina motivieren lassen? Dann folgt ihr doch auf Facebook – oder schaut auf ihrer Webseite vorbei.

 

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5 Gründe warum es toll ist eine Soccer Mom zu sein

5 Gründe warum es toll ist eine Soccer Mom zu sein

Ja, ihr habt richtig gelesen. Dies ist eine Hommage an das Leben als Soccer Mom. Als Fußballmama. Es gibt so viele Klischees, Vorurteile und Co die um diesen Begriff ranken, dass ich dachte, es wird Zeit damit endlich aufzuräumen. Nicht nur das! Ich habe für Euch auch noch den ultimativen Tipp, wie ihr mit dem „Trikot-Tausch des Jahres“ in den ultimativen Fußballmama-Olymp empor steigen könnt.

 

5 Gründe, warum es toll ist eine Soccer Mom zu sein!

 

Soccer Mom Fußball Mama

 

1. Wir sind der größte Fan des süßesten Spielers auf dem Platz!

Sind wir mal ehrlich. Das eigene Kind ist eigentlich immer der beste, hübscheste und niedlichste Spieler in der gesamten Mannschaft. Und das ist auch gut so. Schnell genug werden die Kleinen groß und gehen ihre eigenen Wege. Doch wenn sie auf dem Platz stehen und kicken – dann sind und bleiben sie einfach unsere Herzensspieler!

 

2. Wir treffen jedes Wochenende unsere Freundinnen

Als Fußball Mama haben wir gar keine andere Wahl – wir müssen uns mit den anderen Soccer Moms anfreunden! (Ich muss zugeben, ich habe in der Tat nur tolle  Leidensgenossinnen im Fußball-Team meines Mittleren) Warum? Weil wir sie jedes Wochenende sehen und 2 Stunden mit ihnen am Spielfeldrand stehen. Wann haben wir sonst im Alltag mit Kindern so viel Zeit, in Ruhe den neuesten Klatsch und Tratsch zu besprechen?

 

3. Wir besitzen immer die beste Outdoorbekleidung!

Als Soccermom lernen wir schnell – gespielt wird bei jedem Wetter! Egal ob Sonnenschein oder Regen – die Punktespiele finden bei jedem Wetter statt. Uns so wird Jack Wolfskin schnell unser neuer Freund – ob wir wollen oder nicht! Regenjacke, Regenhose und Gummistiefel. Ich besitze das alles. Hätte mir das jemand vor 10 Jahren gesagt – ich hätte ihn ausgelacht und wäre auf meinen High Heels davonstolziert.

 

4. Uns ist nie langweilig!

Zweimal die Woche Training und jedes Wochenende ein Punktespiel! Als Fußballmama wird einem nicht so schnell langweilig. Und wenn wir dennoch meinen, wir hätten gerade 5 Minuten Zeit, sind wir dran mit dem Waschen der Teamtrikots. Und da unsere Jungs auch noch so stolz darauf sind, wenn wir die Trikots waschen, können wir bei diesem Soccer Mom Dienst auch schlecht nein sagen.

 

5. Wir wissen was Abseits ist und kennen die Bundesligatabelle!

Wer kämpft gerade gegen den Abstieg in der Bundesliga? Und wann ist ein Ball im Abseits? Die Beantwortung dieser Fragen ist für uns Soccer Moms kein Problem. Denn sobald das eigene Kind Fußball spielt, gibt es auch in der Freizeit kaum ein anderes Thema. Die Sportschau Samstag um 19.00 Uhr ist heilige Zeit und Manuel Neuer unser neuer Fußballgott.

Ja – so ist das bei uns zu Hause. Und irgendwie ist diese Fußballbegeisterung ja auch süß!
Daher freue ich mich besonders, euch  als quasi offizielle „Soccer Mom Botschafterin“ folgendes vorzustellen:

 

„Der Trikot-Tausch des Jahres

powered by limango und dem Bayerischen Fußball-Verband

 

Ihr fragt Euch was das ist?
limango.de verschenkt zusammen mit dem Bayerischen Fußball-Verband 1o brandneue adidas Trikotsätze!
Zeigt, dass das Team Eurer Kids nicht nur auf dem Platz Teamgeist hat, denn beim Trikottausch des Jahres könnt Ihr NUR als Mannschaft gewinnen. Jede Stimme zählt!

Wer kann teilnehmen bzw. voten:
Jeder, egal ob bereits bei limango angemeldet oder nicht, ob Vereinsmitglied oder nicht – also wirklich jeder der mit seinem Team in Bayern spielt!

Zeitraum:
Das Voting für den Trikottausch des Jahres ist offen bis einschließlich 11.12.2016

Und so könnt Ihr und Eure Kids gewinnen:
Die 10 Vereine mit den meisten Stimmen erhalten von limango.de jeweils einen original adidas-Trikotsatz – für welche Mannschaft innerhalb des Vereins, ist dem Verein überlassen.

Ihr wollt noch mehr wissen über den „Trikottausch des Jahres“ oder gleich direkt mitmachen? Dann schaut doch hier vorbei und sichert Euch die Chance, Eure Kids in der neuen Fußballsaison im neuen Trikot Tore schiessen zu sehen.

Ich drücke Euch die Daumen!

 

 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit limango.de

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Glückshormone pur – der Tegernsee Halbmarathon

Glückshormone pur – der Tegernsee Halbmarathon

Ich war vieles, nur nicht gut vorbereitet. Als ich mich im März 2016 zu meinem ersten Tegernsee Halbmarathon anmeldete, hatte ich große Pläne, einen festen Trainingsplan und war voller Euphorie. Doch dann kam mal wieder dieses Leben mit Beruf und Familie dazwischen. Ein großes Projekt im Job, eine berufliche Veränderung beim Gatten und meine mühsam freigeräumten Zeitreserven schmolzen dahin.

 

Das erste Mal: Tegernsee Halbmarathon

 

So startete ich am Sonntag dem 18. September 2016 also in meinen allerersten Halbmarathon mit quasi null Vorbereitung. Diese bestand nämlich aus lediglich einem 15 Kilometer-Lauf, ca. zehn 10 Kilometer-Läufen und einer Vielzahl an weit kürzeren Läufen. Das war bei dem Ziel 21 Kilometer rund um den Tegernsee zu laufen bei Leibe nicht viel!

 

Mein Ass im Ärmel – meine Spendenaktion – der Wille anderen Menschen Mut zu machen – mein digitales Netzwerk, das auf so unglaubliche Weise mit mir mit fieberte und mich unterstützte!

 

Am Sonntag ging es um 10.30 Uhr zusammen mit meiner Freundin Sabine los – bei Nieselregen! Zugegebenermaßen war mir dieses Wetter lieber als strahlender Sonnenschein, denn bei Hitze laufen kostet unglaublich viel zusätzliche Kraft!

 

Tegernsee Halbmarathon 2016

 

Die ersten 5 Kilometer vergingen wie im Fluge. Die Strecke führte uns raus aus Gmund am See entlang. Nach ca. 3 Kilometern kamen uns die ersten 10 Kilometerläufer schon wieder entgegen. Die Läufer zu beobachten und auch anzufeuern war eine perfekte Ablenkung.

Nach 6 Kilometern kam die erste Versorgungsstelle. Ich trank Wasser und Energydrink und lief voller Energie weiter.

Ich war überrascht wie schnell ich die 10 Kilometermarke erreichte. Ich spürte, dass der 18. September ein guter Tag werden würde. Ich lief im Durchschnitt 10km/h – hatte einen 150 Puls und meine Beine fühlten sich gut an.

 

Die 10 Kilometermarke war leichter erreicht als erwartet

 

Rund um Kilometer 12 kam die nächste Verpflegungsstation – ich nahm erneut einige Schlucke zu trinken und kämpfte mich den ersten Anstieg in diesem Halbmarathon hinauf. Es lief immer noch gut und ich überholte weiterhin einige Mitläufer.

Als ich ca. bei Kilometer 14 ankam hatte ich ein kleines Tief.

Meine Beine wurden langsam etwas schwerer, das Überholen anderer Mitläufer klappte nicht mehr so häufig wie am Anfang. Hin und wieder wurde ich von dem ein oder anderen Mitstreiter überholt.

Die nächsten zwei Kilometer führten uns direkt am See entlang und die Strecke war immer wieder von Zuschauern und Anwohnern gesäumt, die uns zujubelten. Meine sensationelle Halbmarathon-Playlist spielte „Eye of the tiger“ und langsam merkte ich, wie ich wieder in meinen Flow zurück fand.

Es fing an stärker zu regnen. Ich zog mir meine Regenjacke über und lief weiter. Bei Kilometer 18 gab es erneut eine Verpflegungsstelle und eine wundervolle junge Dame verteilte neben den obligatorischen Getränken Schokolade! Ein wunderbarer, letzter Motivationskick, denn auf uns warteten 2 weitere Steigungen.

Auf dem Höhenprofil des Tegernsee Halbmarathons sahen die Steigungen recht heftig aus. „In Echt“ fand ich sie gar nicht so schrecklich. Klar verlangsamte sich mein Tempo bergaufwärts – aber dennoch hatte ich nicht das Gefühl gehen zu müssen.

Oben angekommen warteten nochmals eine Menge Zuschauer auf uns und das vorletzte Kilometerschild.

20 Kilometer waren schon geschafft! Unglaublich.

 

Es ging bergab – und obwohl es nass war und ich versuchte vorsichtig zu laufen, beschlossen meine Beine etwas Anderes zu tun und gaben Vollgas. Niemals hätte ich gedacht, das ich auf Kilometer 21 tatsächlich noch mal Tempo machen könnte.
Ich überlegte kurz, ob das so klug war, jetzt noch mal so Gas zu geben und beschloss dann, meinem Körper das Kommando zu überlassen und nicht meinem Kopf.

Der letzte Kilometer flog nur so dahin. Ich überholte noch mal einige Läufer vor mir. Es fühlte sich überragend an. Als der Zieleinlauf in Sichtweite kam, bekam ich Gänsehaut.

Nachdem ich die Ziellinie überquert hatte schossen mir Tränen – Glückstränen in die Augen.

Ich hatte meinen ersten Halbmarathon in einer Zeit von 2:12 h absolviert. Eine Zeit, mit der ich niemals gerechnet hatte.

Ein Gefühl von Stärke, Stolz und unglaublicher Dankbarkeit überkam mich.
Mein Wunsch, anderen mit meiner sportlichen Leistungen Kraft und Mut zu geben, hat mich über mich selbst hinaus wachsen lassen. Dieses Gefühl war und ist einfach unglaublich!

Ich habe mir selbst bewiesen, dass mein Geist stark und mutig ist. Dass so viel mehr in uns stecken kann, als wir zu glauben vermögen, wenn wir uns nur trauen.

„Distanz ist, was der Kopf daraus macht!“

 

Ich bin dankbar für meine Familie, die an mich glaubt und mich unterstützt. Dankbar über meine Freundin Sabine, die mit mir diesen Lauf absolviert hat. Ich bin dankbar für meine Freunde, die mich mit Spenden unterstützt haben. Ebenso wie mein wunderbares digitales Netzwerk und meine Leser. Das alles bedeutet mir so unglaublich viel, dass ich es gar nicht richtig in Worte fassen kann.

Am 18. September 2016 bin ich am Tegernsee über mich selbst hinausgewachsen. Ich habe meinen ersten Halbmarathon mit einer Zeit von 2:12 h gefinished!
Heute, einen Tag danach habe ich zwar das Gefühl kaum noch laufen zu können, doch der Stolz auf mich selbst wischt den Muskelkater hinweg.

 

Liebe Katja, liebe Bine – und all ihr da draußen, die aktuell gegen den Krebs kämpfen. Gebt nicht auf, kämpft weiter und glaubt an Euch! Unser Geist kann so vieles leisten – das habe ich am Sonntag beim Halbmarathon erfahren dürfen.

 

 

Mein sportliches Ziel habe ich erreicht. Mein Spendenziel noch nicht.

Belohnt meinen sportlichen Erfolg in dem ihr meine Spendenaktion unterstützt:

 

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